WTO stärken und weiterentwickeln

Erstellt am: 13.12.2017 – Geändert am: 15.12.2017

Deutschland profitiert vom multilateralen Handelssystem

 

Am heutigen Mittwoch endete in Buenos Aires die 11. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO). Hierzu erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer:

 

„Wir brauchen eine starke und effiziente WTO, denn ein freier Welthandel ist die entscheidende Voraussetzung für mehr Wirtschaftswachstum und sichere Arbeitsplätze in Deutschland und Europa. Daher gilt es, in den Bemühungen für eine Stärkung des multilateralen Handelsregimes nicht nachzulassen.

Offene Märkte, grenzüberschreitende Arbeitsteilung, fairer internationaler Wettbewerb und die Liberalisierung des Handels sind gerade für die deutsche Volkswirtschaft, die in hohem Maße exportorientiert und in die globalen Wertschöpfungsketten eingebunden ist, von entscheidender Bedeutung. Die WTO leistet für die Erreichung dieser Ziele einen wichtigen Beitrag. Insbesondere das WTO-Streitbeilegungsverfahren hat sich als zentrales Element des multilateralen Handelssystems bewährt.

Zwar kommen die Verhandlungen über die Weiterentwicklung der WTO (Doha-Runde) seit Jahren nur schleppend voran. Trotzdem ist die Stärkung der WTO im wohlverstandenen Interesse nicht nur Deutschlands und Europas, sondern gerade auch der USA.

Erfreulich ist, dass die zu Ende gegangene Ministerkonferenz neben den bekannten Diskussionen auch neue, vielversprechende Ansätze für eine Weiterentwicklung der WTO aufgezeigt hat. Insbesondere Überlegungen, den weltweiten Marktzugang für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu verbessern, gilt es konsequent voranzutreiben“.

Zurück