Wohnraumoffensive der Bundesregierung – Wohnraum muss bezahlbar sein!

Erstellt am: 25.09.2018 – Geändert am: 25.09.2018

Quelle: Christiane Lang

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Wohnraum muss bezahlbar sein – und zwar für alle, für Geringverdiener ebenso wie für die breite Mittelschicht. Denn Wohnen ist ein Stück Lebensqualität. Aus diesem Grund steht die Wohnungsfrage ganz oben auf der Agenda von CDU und CSU.

 

Dabei ist klar: Deutschland braucht mehr und günstige Wohnungen. Das beste Mittel gegen ausufernde Mietpreise und der beste Mieterschutz ist die Schaffung von ausreichendem Wohnraum. Dies erreicht man durch Anreize auf der Angebotsseite. Ein ausreichendes Wohnungsangebot dämpft wiederum die Mietpreisentwicklung.

 

Im Zentrum der Wohnungspolitik muss die Erhöhung der Wohneigentumsquote stehen. Denn der Erwerb von eigengenutzten Eigenheimen ist in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen. Im Jahr 2013 gab es hierzulande noch 80.000 neue selbstgenutzte Eigenheime. 2016 ist diese Zahl um 25 Prozent auf 60.000 zurückgegangen. Damit liegt die deutsche Eigenheimquote bei rund 45 Prozent. Im europäischen Vergleich wohnen nur in der Schweiz noch weniger Menschen in ihren eigenen vier Wänden. Doch das beste Mittel gegen ausufernde Mietpreise und der beste Mieterschutz ist die Schaffung von ausreichendem Wohnraum. Dies erreicht man durch Anreize auf der Angebotsseite.

 

Beim Wohngipfel 2018 am vergangenen Freitag hat die unionsgeführte Bundesregierung, gemeinsam mit Ländern und Kommunen daher ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt und damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Wohnungspolitik des Landes erreicht, um der unzureichenden Wohneigentumsquote entschlossen und zügig entgegenzutreten.

 

Dieses Maßnahmenpaket setzt sich u.a. aus folgenden Instrumenten zusammen:

 

Mit einer umfassenden Wohnraumoffensive sollen 1,5 Millionen neue Wohnungen gebaut werden - das bedeutet eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber heute. Damit wird der Wohnungsmarkt erheblich entlastet. CDU und CSU setzen dabei nicht auf überbordende Regulierung, sondern auf die Belebung des öffentlichen und privaten Wohnungsbaus. Dazu gehört auch die Schaffung von studentischem Wohnraum.

 

Außerdem wird die Bundesregierung den sozialen Wohnungsbau bis 2021 mit fünf Milliarden Euro fördern und ab 2020 das Wohngeld ausweiten. Zudem wird eine steuerliche Förderung von neuen Mietwohnungen eingeführt sowie das Baukindergeld. Davon profitieren sowohl Häuslebauer als auch Mieter.

 

Informieren Sie sich im Detail über weitere geplante Maßnahmen mit dem beigefügten Eckpunktepapier.

 

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Joachim Pfeiffer

 

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