Wahlberechtigung und Volljährigkeit gehören zusammen

Erstellt am: 26.06.2020 – Geändert am: 27.06.2020

Quelle: Canva

Diese Woche hat sich Bundesjustizministerin Christine Lambrecht für eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ausgesprochen. Joachim Pfeiffer lehnt die Forderung ab. Diese stehe im Widerspruch zur geltenden Rechtsordnung. “Wahlberechtigung und Volljährigkeit gehören zusammen”, so Pfeiffer.    

Aktuell sieht die Rechtsordnung vor, dass Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zu ihrem eigenen Schutz keine volle Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Die Übertragung von komplexen und weitreichenden politischen Entscheidungen, die für das Leben und Handeln aller Menschen in unserem Land entscheidend sind, setzt gleichzeitig die volle Verantwortung für das eigene Handeln voraus. 

Zudem sind viele Jugendliche politisch und gesellschaftlich aktiv und engagiert. Das hat insbesondere die Klimaschutzdebatte gezeigt. Bei dieser wurden die Forderungen in den politischen Prozess eingebracht. “Um Jugendliche für politische und gesellschaftliche Themen zu begeistern und ihnen Partizipation zu ermöglichen, gibt es heute schon zahlreiche Möglichkeiten. Dafür bedarf es keiner Absenkung des Wahlalters“, erklärt der Waiblinger Bundestagsabgeordnete, Joachim Pfeiffer.

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