Versteigerung der 5G-Frequenzen – Ein schwieriger Spagat

Erstellt am: 01.03.2019 – Geändert am: 01.03.2019

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Ab dem 19. März sollen die Lizenzen für den Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes versteigert werden. Mit Telekom, Vodafone, Telefónica sowie 1&1 Drillisch hat die Bundesnetzagentur vier Unternehmen für die Versteigerung zugelassen. Allerdings haben einige der Netzbetreiber Eilanträge gegen die von der Bundesnetzagentur festgelegten Auktionsregeln eingereicht. Sie wollen mehr Rechtssicherheit, beispielsweise was das nationale Roaming betrifft. Das Verwaltungsgericht Köln prüft nun diese Anträge. „Das Ganze ist ein schwieriger Spagat. Deutschland braucht flächendeckend 5G, gleichzeitig muss die Wirtschaftlichkeit für die im Wettbewerb stehenden Unternehmen gewährleistet sein“, bewertet der Wirtschaftspolitiker Joachim Pfeiffer die aktuelle Situation und Kritik der Netzbetreiber.

Sollten die Eilanträge bei Gericht gegen die von der Bundesnetzagentur beschlossenen Auktionsregeln erfolgreich sein, könnte es zu Verzögerungen kommen, im schlimmsten Fall müsste sogar das Verfahren neu aufgerollt werden. Daran kann niemandem gelegen sein.

Hintergrund: 5G ist der neue Mobilfunkstandard, mit der sehr schnelles Internet und damit künftige Schlüsseltechnologien ermöglicht werden sollen, wie autonomes Fahren.

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