„US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 sind ein feindlicher Akt“

Erstellt am: 13.12.2019 – Geändert am: 13.12.2019

Quelle: Nord Stream AG

Empört reagierte Joachim Pfeiffer auf die Sanktionen, die das US-Repräsentantenhaus gegen Unternehmen, die am Bau des Gaspipelineprojekts Nord Stream 2 beteiligt sind, beschlossen hat. Für ihn ist der Beschluss aus Washington nicht mehr nur ein unfreundlicher, sondern ein feindlicher Akt der USA gegen seine Verbündeten und ganz Europa. „Extraterritoriale Sanktionen sind inakzeptabel und anmaßend“, so Pfeiffer. Davon betroffen wäre auch die deutsche Wirtschaft. Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete hält den US-Sanktionsbeschluss sowohl politisch falsch, da er die sich abzeichnenden Fortschritte und Erfolge des „Normandie-Gipfels“ vom Montag nicht nur nicht würdigt, sondern konterkariert. „Außerdem ist er sachlich falsch, da Nord Stream 2 die Versorgungssicherheit ganz Europas verbessert, den Wettbewerb auf dem Energiebinnenmarkt stärkt und nicht, wie von amerikanischer Seite dargestellt, schwächt. Auf einen solchen Schritt müssten Deutschland und die EU mit entsprechenden Gegenmaßnahmen reagieren“, fordert Pfeiffer. Deshalb gelte es jetzt, in den nächsten Stunden die noch verbleibenden Chancen zu nutzen, um eine solche Eskalation doch noch zu vermeiden.

 

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