Überbrückungshilfe - 25 Milliarden Euro für kleine und mittelständische Unternehmen

Erstellt am: 19.06.2020 – Geändert am: 18.06.2020

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Das Bundeskabinett hat am vergangenen Freitag Eckpunkte für ein Bundesprogramm beschlossen, das kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen soll, die ihren Geschäftsbetrieb coronabedingt ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Dafür stehen 25 Milliarden Euro zur Verfügung. 

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm. Von Juni bis August 2020 werden die betrieblichen Fixkosten mit bis zu 150.000 Euro gefördert. Durchgesetzt hat die CDU, dass es keine starre Begrenzung der Beschäftigtenzahl mehr gibt. Dabei gilt der Grundsatz: Je größer der Umsatzeinbruch, desto höher der Zuschuss.

Beantragen können die Hilfen Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, die sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 nachweisen können. Je nach Umsatzeinbruch werden zwischen 40 und 80 Prozent der Fixkosten erstattet. Zuständig für die Bewilligung der Zuschüsse werden die Länder sein. Außerdem ist die Hilfe auch für Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen gedacht, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe finden Sie hier

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