Thüringen-Wahl – Ein Fanal für die CDU!

Erstellt am: 31.10.2019 – Geändert am: 31.10.2019

Jahrzehntelang war die CDU die stärkste Kraft in Thüringen, nun stürzte sie von 33,5 Prozent (2014) auf 21,8 Prozent ab. Die Linke gewann die Wahl mit 31 Prozent und sogar die AfD kam auf 23,4 Prozent und verdoppelte damit ihr Wahlergebnis von 2014. „Das ist ein Fanal für die CDU“, so Joachim Pfeiffer.

„Seit der Weimarer Republik haben wir zum ersten Mal radikale Lagermehrheiten rechts und links in einem deutschen Parlament.“ Das ist gefährlich für die Demokratie eines Landes.  

Denn auch 30 Jahre nach dem Mauerfall lebt die SED in der Partei Die LINKE weiter, nicht nur ideologisch, sondern auch personell. Teile der heutigen Linken-Politiker waren als Stasi-Spitzel oder SED-Funktionäre tätig, sie leugnen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war – trotz Stasi und Diktatur. Allein daran sollte uns allen klar sein, dass die Demokratie mit den Linken  nicht zu retten ist! Außerdem reicht ein Blick in die Geschichtsbücher: Jedes sozialistische Experiment ist bisher gescheitert, endete gar im Totalitarismus.“ Und wie soll die CDU nun mit dem Wahlergebnis umgehen? Eine Zusammenarbeit mit den Linken schließt der Waiblinger Bundestagsabgeordnete aus den genannten Gründen daher „kategorisch“ aus. „Ein Paktieren mit Linksextremisten ist sicher nicht das richtige Mittel, um die Wähler von der AfD zurück zu gewinnen.“ Das Beispiel Berlin hätte gezeigt, wohin es führt, wenn Linke Regierungsverantwortung innehaben: Enteignungen der Bürger. „Die vornehmlichste parteipolitische Aufgabe der CDU/CSU muss es nun sein, der Abwanderung von Wählern zur AfD entgegenzuwirken. Dazu müssen wir zurück zu der konservativen Tradition der CDU“, ist Pfeiffer überzeugt.

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