„Startup-Hotspot“ München: #jopf trifft ambitionierte Jungunternehmer

Erstellt am: 06.10.2017 – Geändert am: 06.10.2017

Neben der Bundeshauptstadt Berlin gilt München als Startup-Hotspot. In den letzten drei Jahren wurden in München etwa 300 Startups gegründet. Um in Erfahrung zu bringen, was die Gründerszene bewegt, traf sich Dr. Joachim Pfeiffer am vergangenen Montag in der bayerischen Landeshauptstadt mit drei ambitionierten Jungunternehmern. Teilnehmer des Gesprächs waren James Barnes von Berlin slim sowie die Geschäftsführer der Sandhelden GmbH und Co. KG Laurens Faure und Peter Schiffner.

Der Australier James Barnes von Berlin slim fertigt seit einem Jahr nachhaltige Portemonnaies aus robuster und wasserfester Pappe, die als veganes Leder bezeichnet werden kann. Das Material wird in Deutschland aus Holzzellulose und Latex hergestellt. Mit Hilfe eines Laserschneidegerätes entwickelt Barnes die Formen seiner Modelle. Der Vertrieb seiner Produkte wird über den Onlinehandel abgewickelt. Von James Barnes hat Dr. Pfeiffer erfahren, dass es im Startup-Sektor vor allem auf Ausdauer und Geduld ankommt.

Eine weitere Perspektive liefern Laurens Faure und sein Geschäftspartner Peter Schiffner: Die beiden Jungunternehmer haben vor mehr als zwei Jahren das Unternehmen Sandhelden gegründet. Mit Hilfe eines speziellen 3-D-Druckverfahrens produziert das Unternehmen hochwertige Sanitärprodukte. Der Kunde von Sandhelden kann sich beispielsweise das eigene Waschbecken im Internet konfigurieren. „Unsere Produkte sind am Markt sehr gefragt, was uns für die nächsten Jahre sehr optimistisch stimmt“, berichtet Sandhelden Gründer Peter Schiffner. Sein Geschäftspartner Laurens Faure sieht vor allem im Wachstums- und Investitionsbereich Potenziale.

In diesem Zusammenhang verwies Dr. Pfeiffer auf den Ausbau der ERP-Mittelstandsförderung und den Aufbau einer Wagniskapital- und Beteiligungsfinanzierung innerhalb der KfW. Durch die beiden Maßnahmen wird bereits jetzt frischer Wind auf den deutschen Wagniskapitalmarkt geblasen, so Pfeiffer. Nicht zuletzt wird auf diese Weise deutschen Startups der Zugang zu Wagniskapital über steuerliche Förderung erleichtert.

Zusammenfassend stellte der Waiblinger Bundestagsabgeordnete fest: „Das Treffen mit den Jungunternehmern hat mir gezeigt, dass es nach der Gründung eines Startups vor allem auf das Wachstum ankommt. Dafür müssen allerdings die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen stimmen. Folglich setzt sich die CDU/CSU weiterhin dafür ein, die klassische Förderpolitik abzulösen und stattdessen auf eine zukunftweisende Innovationspolitik zu setzen. Umfassende Beratung und Förderung sowie ein gezieltes Abtragen des Bürokratiebergs sind Schlüssel, um Startups nachhaltig den Rücken zu stärken.

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