Reiseveranstalter und Reisebüros in der Krise schützen

Erstellt am: 22.05.2020 – Geändert am: 22.05.2020

Quelle: Canva

Folgen der Corona-Pandemie für die Pauschalreisebranche beschlossen. Joachim Pfeiffer sieht darin nur eine Teillösung: "Selbst wenn Kunden zu 50 % Gutscheine akzeptieren würden, blieben fällige Rückzahlungen von etwa 3 Milliarden Euro übrig. Für viele Unternehmen würde dies unweigerlich das wirtschaftliche Aus bedeuten." 

Deshalb sollte vielmehr schnellstmöglich ein Rettungsfonds für Pauschalreisen geschaffen werden, aus dem die Rückzahlung der Kundengelder erfolgt. "Dies würde Reiseveranstalter vor einer Insolvenz schützen und zugleich Verbrauchern die Rückerstattung für ihre stornierten Reisen sichern. Reiseveranstalter und Reisebüros sollen zur Rückzahlung an den Fonds in einem angemessenen Zeitraum verpflichtet werden. Ziel ist also die Rückzahlung dieser Kosten und keine dauerhafte Übernahme durch die Steuerzahler.", so der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion.

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