Praktikumsbericht von Dennis Koch

Erstellt am: 23.12.2020 – Geändert am: 23.12.2020

Dennis Koch, 22 Jahre alt, studiert Gesellschaftswissenschaften an der RWTH Aachen. Teil seines Studiums ist ein Pflichtpraktikum, das er im Berliner Bundestagsbüro von Joachim Pfeiffer absolviert hat. Über sechs Wochen erhielt er Einblicke in die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages. Seine Eindrücke hat er nun in einem Praktikumsbericht zusammengefasst.

"Dieses Jahr ist vieles anders. Viele meiner Kommilitonen haben aufgrund der pandemischen Lage Absagen für ihre Praktikumsplätze erhalten. Dank der hervorragenden Organisation von Herrn Dr. Pfeiffer und seinem Team musste ich nicht umdisponieren. Natürlich konnte dadurch nicht alles wie gewohnt ablaufen. Mein Praktikum startete und fand größtenteils aufgrund der gegenwärtigen Coronamaßnahmen im Homeoffice statt. Aber es gab einige Gelegenheiten, vor Ort einen Einblick in die Arbeit eines Abgeordneten und seiner Referenten zu gewinnen.

Mein Studium ist stark interdisziplinär geprägt und vereint Inhalte aus der Soziologie, Theologie, den Politik- und Geschichtswissenschaften. Seit jungen Jahren schon interessiere ich mich für Politik und die Abläufe der Demokratie in unserem Land. Mit dem Schwerpunkt auf die Politik- und Geschichtswissenschaften lag es nahe, weiter in diesen Bereich hineinzuschauen. Ein guter Freund empfahl mir, mich bei Herrn Dr. Pfeiffer auf einen Praktikumsplatz zu bewerben. Schon nach kurzer Zeit erhielt ich die Zusage und konnte Anfang November mein Praktikum beginnen.

In den zurückliegenden sechs Wochen durfte ich dem Kommunikationsteam von Herrn Pfeiffer über die Schulter schauen und es tatkräftig unterstützen. Wie organisiert und gestaltet man die Kommunikation eines Abgeordneten? Wie stellt man einen Newsletter zusammen, der die Bürger im Wahlkreis über die Vorgänge in Berlin und die Arbeit von Herrn Dr. Pfeiffer informiert? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigte ich mich während meines Praktikums.

Bei der inhaltlichen Arbeit konnte ich Herrn Pfeiffer und seine Referenten ebenfalls unterstützen. Die deutsch-irische Außenhandelskammer feierte Anfang Dezember ihr 40-jähriges Bestehen. Neben der deutsch-irischen Freundschaft und der wirtschaftlichen Kooperation beschäftigte ich mich auch eingehender mit dem Brexit und den daraus resultierenden Konsequenzen für Deutschland und Europa. Daneben waren die Hilfen und Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemiefolgen das bestimmende Thema. In den vergangenen Wochen wurden viele Hilfen auf den Weg gebracht und der Haushalt 2021 verabschiedet.

Ein Höhepunkt meines Praktikums war die Verabschiedung des dritten Bevölkerungsschutzgesetzes. Hunderte E-Mails und Briefe erreichten das Abgeordnetenbüro. Gemeinsam mit meinen Kollegen beantwortete ich Anfragen und entwickelte Maßnahmen und Inhalte zur Aufklärung.

Doch nicht nur in die Arbeit des Abgeordneten erhielt ich Einblicke, sondern auch in die Kommunikation innerhalb der Fraktion oder wie Debatten im Plenum des Bundestags ablaufen. Daneben blieb auch Zeit, den Bundestag und seine Liegenschaften zu erkunden und sich in den Hallen unserer Demokratie genauer umzuschauen.

Die zurückliegenden Wochen waren eine interessante und aufschlussreiche Erfahrung, für welche ich sehr dankbar bin. Wie viele können schon von sich behaupten, ein Praktikum während eines pandemiebedingten Lockdowns absolviert zu haben und dann auch noch im Büro eines Bundestagsabgeordneten?

Herzlichen Dank, dass Sie mir dies ermöglicht haben, Herr Pfeiffer."

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