Politischer Aschermittwoch in Fellbach mit AKK – Die CDU lebt!

Erstellt am: 05.03.2020 – Geändert am: 05.03.2020

Eine bis auf den letzten Platz besetzte „Alte Kelter“, ausgelassene Stimmung und zünftige Reden: der 18. Politische Aschermittwoch der CDU Baden-Württemberg ist auch in diesem Jahr seinem Ruf als größter Stammtisch des Landes gerecht geworden. Dabei sorgten insbesondere die beiden Hauptredner, die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und der Landesvorsitzende Thomas Strobl, mit ihren Reden für eine lebhafte und heitere Atmosphäre unter den rund 1.500 Anwesenden.

Aber auch ein gesunder Grad an Ernsthaftigkeit durfte bei dem politischen Schlagabtausch nicht fehlen. So wurde mit Blick auf die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen noch einmal betont, dass die CDU jegliche Zusammenarbeit mit links- und rechtsradikalen Parteien ausschließen müsse.

„Wir werden unsere Heimat niemals den Brandstiftern der AfD überlassen!“, hob Strobl in seiner Rede hervor. Für die CDU könne es kein Vertun geben sich von allen Radikalen scharf abzugrenzen. Die Brandmauer, nach rechts wie links, müsse bleiben, so Strobl weiter. Dafür erhielt er lauten Beifall.  

Aufruf zum Zusammenhalt der CDU

Auch die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer ging auf das Thema ein und mahnte, dass es in dieser Zeit auf diejenigen ankomme, die zusammenführen und zusammenhalten können. „Nur eine geeinte CDU werde auch in Zukunft dieses Land maßgeblich gestalten können“, so Kramp-Karrenbauer.

Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer vollendete den stimmungsvollen Vormittag mit einem Schlusswort. „Es zeigt sich hier, dass die CDU lebt!“. Er unterstrich zudem das Verantwortungsbewusstsein der Union, gerade in schwierigen Zeiten. „Die CDU war immer dann besonders stark, wenn der Wind ihr ins Gesicht wehte“ betonte Joachim Pfeiffer und fordert mutig, geschlossen und mit Kampfgeist in die Zukunft zu gehen.

Der Politische Aschermittwoch gehört seit rund zwei Jahrzehnten fest zum politischen Kalender der CDU Baden-Württemberg und hat auch in diesem Jahr den Gästen wieder das geboten, was er traditionell verspricht – ein Politspektakel der besonderen Art.

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