Pfeiffer zu Gast beim Energiegespräch am Reichstag

Erstellt am: 25.04.2018 – Geändert am: 25.04.2018

Klimafreundlicher Transport jenseits von Elektromobilität

Am 20. April sprach Joachim Pfeiffer MdB beim 98. „Energiegespräch am Reichstag“ in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin über die Bedeutung synthetischer Kraftstoffe für den Industriestandort Deutschland.

Selbst wenn bis zum Jahr 2025 rund 25 Prozent unserer Autos Elektromobile wären, würden noch immer 75 Prozent mit herkömmlichem Antrieb fahren, sagte Pfeiffer und erklärte dem kleinen Kreis an Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik: „Ein Verbot des Verbrennungsmotors und die Konzentration auf eine Vollelektrifizierung des Verkehrs führen aus Klimaschutzgesichtspunkten nicht zu den effizientesten und besten Ergebnissen. Flüssige Kraftstoffe werden daher auch in Zukunft eine Rolle im Energiemix spielen – sei es in der Luft, im Straßengüterverkehr oder bei der Schifffahrt. Entsprechend müssen in die Klimaschutzüberlegungen auch synthetische, klimaneutrale Flüssigkraftstoffe aus Strom einbezogen werden – Power to Liquids oder E-Fuels.“

Diese für den Industriestandort Deutschland notwendigen Technologieentwicklungen dürften auf keinen Fall durch Verbote behindert werden. Technologieoffenheit sei der Schlüssel, um hierzulande einen klimafreundlichen Transport auch jenseits von Elektromobilität zu gewährleisten, so das Resümee des wirtschafts- und energiepolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

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