Konjunkturentwicklung lässt uns nicht kalt

Erstellt am: 18.10.2019 – Geändert am: 18.10.2019

Frische Wachstumsimpulse setzen

Am heutigen Donnerstag hat die Bundesregierung ihre Herbstprognose der Wirtschaftsentwicklung vorgestellt. Darin senkt sie ihre Prognose für dieses Jahr auf 0,5 Prozent und für kommendes Jahr auf 1,0 Prozent. Hierzu erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Joachim Pfeiffer:

Die aktuelle Wirtschaftsprognose sollte uns nicht kalt lassen. Während der Arbeitsmarkt mit über 45 Millionen Erwerbstätigen weiterhin auf Höhenflug ist, bremst das außenwirtschaftliche Umfeld das hiesige Wachstum und setzt der Exportnation Deutschland zu.

Hier muss das Credo lauten: Je geringer der Einfluss auf die globalen Risiken ist, desto mehr gilt es, die Standortbedingungen vor Ort zu verbessern. Gefragt sind daher wachstumsstimulierende Entlastungen für die deutsche Wirtschaft. Dazu gehört es u.a. die Unternehmenssteuer zu reformieren, Bürokratiefesseln zu lösen, Innovationen anzureizen, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen und die steigenden Energiepreise endlich in den Griff zu bekommen. Außerdem muss Schluss damit sein, Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit gegeneinander auszuspielen; es sind zwei Seiten derselben Medaille. Die soziale Marktwirtschaft dient hierbei als Kompass. Statt sich dem weltweit steigenden Protektionismus anzuschließen, gilt es, neue Handelspartner zu suchen und mit ihnen eine Koalition der Willigen für den Freihandel zu schmieden.  Nur so kann der Industriestandort Deutschland langfristig gestärkt werden.

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