Pfeiffer hält Rede beim Neujahresempfang der Deutschen Automatenwirtschaft

Erstellt am: 24.01.2019 – Geändert am: 25.01.2019

Copyright: DAW AWI Marco Urban

 

Der Verband der dt. Automatenwirtschaft hat Joachim Pfeiffer eingeladen, beim diesjährigen Neujahresempfang zu den Gästen aus Politik und Wirtschaft zu sprechen.        

Im Zelt des Berliner TIPIs am Kanzleramt kamen am 16. Januar rund 500 Gäste aus Politik, Ministerien, Medien, Verbänden und Wirtschaft zusammen, um einen Blick in die Zukunft der Automatenwirtschaft zu werfen. In angenehmer Atmosphäre und mit großem Interesse folgten die Gäste aufmerksam das Programm des Abends.

Der Vorstandssprecher der deutschen Automatenwirtschaft (DAW), Georg Stecker, hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der Automatenbranche in Deutschland hervor. Rund 5000 kleine und mittelständische Unternehmen, 70 000 Mitarbeiter und ein Bruttospielertrag von 6 Milliarden Euro seien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Auch die daraus resultierenden Steuereinnahmen für den Staat seien nicht unerheblich.

Zentrales Thema seiner Rede war die gegenwärtige gesetzliche Glücksspielregulierung.

Diese stelle die gewerbliche Automatenwirtschaft und die Verbraucher vor eine Herausforderung.

Die Problematik dabei: Einerseits werden legale, staatlich konzessionierte Anbieter durch immer schärfere Auflagen aus dem Markt gedrängt, wie z.B. durch Abstandsregelungen oder dem Verbot von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen. Andererseits besteht in fast allen Bundesländern ein Online-Verbot für Glücksspiele, welches aber nicht konsequent durchgesetzt wird. Das Resultat: die Fehlregulierung drängt das legale, gewerbliche Automatenspiel immer mehr vom Spielfeld und illegale Angebote florieren.

So betonte Stecker, dass "nur eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben den Schwarzmarkt eindämmen, Verbraucher nachhaltig schützen und den legalen Unternehmern Sicherheit geben kann."

Ähnlich sah das der Bundestagsabgeordnete, Dr. Joachim Pfeiffer. In seiner Redner  wies auch er darauf hin, dass sich die Situation für die gewerbliche Automatenwirtschaft und Verbraucher weiter verschärft und es schnelle Lösungen geben muss.

Ein neuer Glücksspielstaatsvertrag sei längst überfällig. Dieser müsse die Flickschusterei beenden und Spielformen nach einheitlichen und hohen Qualitätsmaßstäben regeln, so der CDU-Politiker. 

Im Anschluss ließen die Gäste den Abend in beherzter und wohliger Atmosphäre ausklingen.

 

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