Neue Technologien für die Energiewende

Erstellt am: 20.09.2017 – Geändert am: 20.09.2017

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Joachim Fuchtel, MdB, und der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU, Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, haben sich am 15.9.2017 in Winterbach bei Stuttgart mit dem Sprecher des Vorstandes und weiteren Vertretern der Firma PFISTERER getroffen, um sich über den aktuellen Technologiestand im Bereich der hybriden Energieversorgung und dessen Anwendungsmöglichkeiten zu informieren. Mitarbeiter des Unternehmens hatten den Staatssekretär bereits ins Ausland begleitet und zeigten sich begeistert über seinen Einsatz für den Mittelstand.

Die Belegschaft war bereits im wohlverdienten Wochenende, als die Besucher in Winterbach ankamen und von Michael Keinert, Sprecher des Vorstands, sowie von Dr. Walter Demmelhuber, Mitglied des Vorstands, empfangen wurden. Martin Schuster, Bereichsleiter Hybride Energieversorgung, stellte die hybriden Energiesysteme, die PFISTERER unter der Marke CrossPower vertreibt, sowie den Prototyp von modernen Ladestationen für den Bereich der Elektromobilität vor. Die Palette dieser hybriden Energiesysteme reicht von mobilen Systemen mit einer Leistung von 25 bis 150 kW, bis hin zu transportablen, stationären Systemen mit einer Leistung bis zu 5 MW. Bei der Vorstellung der Fähigkeiten und den Erfahrungen im Einsatz mit CrossPower konnte Martin Schuster deutlich machen, dass gerade diese Systeme die notwendige Ergänzung zur weltweit noch betriebenen zentralen Energieversorgung sein können: „Wir können die vorgesehene Energiewende in der Europäischen Union und in anderen Ländern, insbesondere in Afrika, nicht ausschließlich mit zentraler Energieversorgung erreichen.“ PFISTERER sei aber in der Lage, hier einen wesentlichen Beitrag zu leisten, „die Lücke ein Stück zu schließen“, so Martin Schuster. Für den Bereich der Elektromobilität betonte Martin Schuster, dass PFISTERER sehr innovativ mit seinen „Elektro-Tankstellen” sei und mit an der Spitze des Fortschritts stehe. „Unsere vorrangig batteriegetriebene Ladestation ist in der Lage, schnell, effizient und auch umweltfreundlich den Bedarf des Nutzers zu erfüllen und dabei die Stabilität des Energienetzes sicherzustellen”, so Martin Schuster. In der Diskussionsrunde stellte Michael Keinert zum Einsatz von CrossPower fest: „In kürzester Zeit kommen wir zu den Menschen in die abgelegensten Winkel der Welt. Wir bringen unsere CrossPower-Systeme zum Einsatz, schaffen damit dort die Voraussetzung für den Aufbau von Handel und Gewerbe – und leisten dadurch einen wesentlichen Beitrag, den Menschen in ihrer Heimat eine reale Zukunftsperspektive zu geben”. Vorstand Dr. Walter Demmelhuber ergänzte: „Damit tragen wir sowohl zur Reduktion der Nutzung von begrenzt zur Verfügung stehenden fossilen Energieträgern bei, als auch dazu, die Flüchtlingsproblematik in der EU und anderen Teilen der Welt zu lindern. Wir könnten sofort überall einsteigen, die Herausforderung in diesen Ländern ist aber regelmäßig die Finanzierung solcher Systeme.“
Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel zeigte sich beeindruckt von den an jeden Ort verbringbaren multifunktionalen CrossPower-Systemen und stellte fest: „Natürlich ist es richtig, dass die zentrale Energieversorgung das nicht leisten kann, was in Kooperationsländern weltweit, aber besonders in Afrika gebraucht wird. Der Einsatz dezentraler Microgrids ist – wenn diese wie CrossPower Tag und Nacht eine verlässliche Energieversorgung erbringen und aus alternativen Quellen gespeist werden, dazu mobil und skalierbar sind – eine ideale Ergänzung einer zentralen Energieversorgung. Die Finanzierung ist immer ein Problem, aber die Bundesregierung hat geeignete Instrumentarien, die natürlich alle dem Wettbewerb verpflichtet sind.”
In der Diskussion zur Energiemobilität und der PFISTERER-Entwicklung von Ladestationen stellte Dr. Joachim Pfeiffer fest, dass hier ein breites Feld zu beackern sei: „Wenn wir unser Ziel, die Elektromobilität massiv auszubauen, erreichen wollen, dann brauchen wir Batterien und Ladestationen mit großer Durchhaltefähigkeit, gleichzeitig aber auch Technologien, die die Netzstabilität sicherstellen. Mit seinen modernen und innovativen Entwicklungen geht PFISTERER bereits heute wichtige Schritte hin zur Mobilität von morgen. Das eröffnet dem Unternehmen hervorragende Kooperationsmöglichkeiten mit kommunalen und privaten Betreibern von Ladestationen, nicht nur aus der Region Stuttgart und Deutschland, sondern auch aus Europa und darüber hinaus.“
Nach der Besichtigung der firmeneigenen Prüfanlage und einem Blick in die CrossPower-Versuchsanlage endete der sehr harmonisch verlaufene Gedankenaustausch.


Über PFISTERER
PFISTERER ist ein führender unabhängiger Hersteller von Kabelgarnituren und Freileitungszubehör für die sensiblen Schnittstellen in Energienetzen. Die Unternehmensgruppe hat ihren Hauptsitz im süddeutschen Winterbach bei Stuttgart. PFISTERER entwickelt, produziert und vertreibt international erfolgreiche Lösungen für Spannungsebenen von 110 V bis 1.100 kV. Mit einem Komplettangebot aus Produkten für den Einsatz in Energienetzen, Beratung, Montage und Schulungen ist der Hersteller ein weltweit geschätzter Partner für Unternehmen der Energieversorgung, des Anlagenbaus sowie des elektrifizierten Schienenverkehrs. PFISTERER betreibt Produktionsstätten in Europa, Südamerika und Südafrika sowie Vertriebsniederlassungen in 18 Ländern Europas, Asiens, Afrikas, Südamerikas und den USA. Die Unternehmensgruppe erzielt Umsatzerlöse von knapp 400 Mio. EUR und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiter.

 

Dies ist der Text der Pressemitteilung der Firma Pfisterer, hier zu finden.

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