Joachim Pfeiffer zur Neuen Seidenstraße - Wirtschaftskooperation mit China nur auf Basis von Gegenseitigkeit

Erstellt am: 26.04.2019 – Geändert am: 26.04.2019

Copyright: Markus Schwarze

Anlässlich des Gipfeltreffens in Peking zum Projekt Neue Seidenstraße sind bei dem zweitägigen Treffen Vertreter aus mehr als 100 Ländern angereist, darunter knapp 40 Staats- und Regierungschefs. Chinas Neue Seidenstraße ist international umstritten. Hierzu erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Joachim Pfeiffer: 

„Chinas staatsgelenkte Wirtschafts- und Industriepolitik stellt die EU vor große Herausforderungen: Noch immer sind europäische Unternehmen in China mit Handels- und Investitionshemmnissen konfrontiert, was den Marktzugang oder den Zwang zu Joint Ventures angeht. Während  zum Beispiel der europäische Markt für öffentliche Beschaffung weitgehend offensteht, ist der chinesische weitgehend verschlossen. Daher gilt es, unseren chinesischen Partnern beim Seidenstraßen-Gipfel in Peking klar und deutlich zu sagen, dass eine wirtschaftliche Zusammenarbeit nur auf Grundlage echter Reziprozität und einem Level-Playing-Field möglich ist. Dazu gehört auch die Aufhebung des Joint-Venture-Zwangs. Hier muss die EU mit einer Stimme sprechen.“

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