Nach der Wahl des CDU-Parteivorsitzenden – Konservative und wirtschaftsliberale Kräfte einbinden!

Erstellt am: 22.01.2021 – Geändert am: 22.01.2021

Quelle: Canva

Armin Laschet ist neuer Parteivorsitzender der CDU. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Mitbewerber Friedrich Merz wurde er auf dem ersten digitalen CDU-Parteitag am vergangenen Wochenende in der Stichwahl mit 521 der 1.001 Deligiertenstimmen gewählt. Bei zahlreichen Mitgliedern, Wählern und Unterstützern – Handwerkern, Wirtschaftsliberalen ebenso wie Konservativen – herrscht Enttäuschung über das Wahlergebnis. „Das verstehe ich sehr gut“, betont der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer. Dennoch sei es wichtig, jetzt nach vorne zu schauen und gemeinsam das Beste für die CDU daraus zu machen.

Kanzlerkandidatur nach den Landtagswahlen verkünden

Merz unterlag in der Stichwahl mit 466 Stimmen nur knapp. In seiner Rede habe er die wichtigen konservativen Themen angesprochen, erklärt Pfeiffer: „Aber bei einem digitalen Parteitag ist es schwer zu beurteilen, ob der Funke auch übergesprungen ist. Es gibt keinen Applaus und auch keine Buhrufe.“ Ob Laschet nun dem herkömmlichen Parteiusus folgend als Vorsitzender auch Kanzlerkandidat werden soll, darüber sei jetzt noch nicht zu entscheiden. „Damit sollten wir bis nach der Landtagswahl warten“, fordert Pfeiffer.

Es liegt nun in der Hand des neuen Vorsitzenden schnell und klar deutlich zu machen, welche Zukunftsperspektiven auch für die Merz-Unterstützer – eine Kern- und Stammklientel in der CDU – gemacht werden und wie der konservative und wirtschaftsliberale Flügel der Union stärker eingebunden wird“, so Pfeiffer. Wie auch Merz ist sich der Waiblinger Bundestagsabgeordnete über die Lage des Landes im Klaren. Die Pandemie hat die Konjunktur dramatisch einbrechen lassen. Deswegen braucht es eine geschlossene CDU, um Deutschland in dieser historischen Stunde nicht rot-rot-grünen Experimenten zu überlassen.

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