Mit der „eisernen Reserve“ gegen das Virus

Erstellt am: 09.04.2020 – Geändert am: 10.04.2020

Copyright: Bundeswehr, Michael Rupertus

Bei den Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise wird die Bundeswehr im Rahmen der sogenannten “Amtshilfe” Seite an Seite mit Helfern und Behörden der Zivilgesellschaft künftig mehr eingebunden. Ihre Aufgabe wird es sein, medizinisches Material zu beschaffen, Transportkapazitäten zur Verfügung zu stellen sowie „helfende Hände" in die durch das Coronavirus besonders betroffenen Regionen zu schicken. Zudem hat die Bundeswehr erstmals in ihrer Geschichte auch ein Kontingent von 15.000 Soldatinnen und Soldaten aufgestellt, das als Reserve dient, sollte das Gesundheitswesen in Deutschland an seine Grenzen kommen.

Einen wichtigen Part dabei übernehmen die Reservisten – ehemalige Soldatinnen und Soldaten, die als Bindeglieder zwischen Bundeswehr und Zivilgesellschaft fungieren. In Krisenzeiten sind sie unverzichtbar für die Durchhaltefähigkeit der Truppe. Auf den Aufruf der Verteidigungsministerin, des Kommandos Sanitätsdienst und des Bundesamtes für Personalmanagement der Bundeswehr haben sich inzwischen mehr als zehntausend ehemalige Soldatinnen und Soldaten gemeldet. Dies zeigt, wie wichtig unsere Bundeswehr und unsere Reservisten sind und welch großer Zusammenhalt besteht.

 

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