Milliarden-Hilfe für Kinder und Jugendliche in der Pandemie

Erstellt am: 12.05.2021 – Geändert am: 12.05.2021

Mit einem Aktionsprogramm von zwei Milliarden Euro unterstützt die Bundesregierung Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie. Ziel ist insbesondere, Lernrückstände abzubauen, die frühkindliche Bildung zu stärken sowie Ferienfreizeiten und außerschulische Angebote zu fördern. Das Kabinett hat nun die Eckpunkte für das Aktionsprogramm verabschiedet.

Kinder und Jugendliche haben während der Corona-Pandemie nicht nur etliche Schulstunden verpasst und Lernstoff versäumt. Sie müssen im Alltag auch auf viele Dinge verzichten: Kontakte mit Gleichaltrigen, Sport und Bewegung, Spielen und Austausch in der Gruppe sowie Kultur und Reisen. Perspektiven und Zukunftsvorstellungen können ins Wanken geraten, mitunter ist die Stimmung zu Hause angespannt. All dies kann seelische und körperliche Belastungen auslösen.

Zwei Milliarden Euro – Corona-Paket für Kinder und Jugendliche

Um diesen Herausforderungen und Bedürfnissen gerecht zu werden, wird der Bund ein „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in Höhe von zwei Milliarden Euro in den Jahren 2021/2022 auflegen. Dabei soll jeweils eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt werden. Einerseits zum Abbau von Lernrückständen und zur Förderung frühkindlicher Bildung, für Freizeit-, Ferien- und Sportaktivitäten, andererseits für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Alltag und in der Schule. 

Angebote schaffen, die schnell ankommen

Ziel ist es, Angebote zu schaffen, die schnell bei den Kindern, Jugendlichen und Familien ankommen und dafür bereits vorhandene Strukturen zu nutzen. Dazu wird der Bund den Ländern erhebliche zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen. Gleichzeitig wird der Bund seine Programme im Bereich der frühkindlichen und außerschulischen Bildung deutlich ausweiten und Kinder aus Familien mit kleinen Einkommen gezielt unterstützen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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