Managergehälter: „Eine Deckelung macht Deutschland nicht gerechter“

Erstellt am: 15.11.2019 – Geändert am: 15.11.2019

Quelle: Canva

Diese Woche hat sich die Große Koalition darauf geeinigt, Managergehälter künftig per Gesetz zu deckeln. Von einer solchen staatlich verordneten Gehaltsbremse für eine kleine Berufsgruppe hält Joachim Pfeiffer schlicht und ergreifend gar nichts und lehnt sie vehement ab. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand.

Zum einen ist eine gesetzlich verordnete Maximalvergütung ein Eingriff in die Vertragsfreiheit. Zum anderen entscheidet der Aufsichtsrat über die Gehälter von Vorständen. Diese sind paritätisch besetzt. Die Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden also gleichberechtigt in allen Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Wozu dann eine gesetzliche Regelung? Drittens steht auch die deutsche Wirtschaft in einem harten, internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe. Wie wir diesen gewinnen, sollte der Fokus sein. Eine solche Gehaltsbremse ist letztlich eine Nebelkerze, die vorgibt, mehr Gerechtigkeit zu schaffen, aber den Blick vor den Folgen verschließt.

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