Ausbau der Kurzzeitpflege

Erstellt am: 20.12.2019 – Geändert am: 20.12.2019

Quelle: Canva

Immer mehr Menschen benötigen Pflege für kurze Zeit. Doch der Ausbau von tageweisen Pflegeplätzen stagniert. Um das zu ändern, gilt es, die Pflegeinfrastruktur auszubauen und ausreichend Kurzzeitpflegeplätze zu schaffen. Die Union sieht hier die Bundesländer in der Pflicht, wie sie in ihrem Antrag schreibt: Sie müssen endlich ihrer Investitionspflicht nachkommen.

Heute hat der Bundestag den Antrag von CDU, CSU und SPD „Kurzzeitpflege stärken und eine wirtschaftlich tragfähige Vergütung sicherstellen“ beraten. Die Koalitionspartner fordern darin, die Kurzzeitpflegeplätze auszubauen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine wirtschaftlich tragfähige Vergütung. Leistungen für die Kurzzeit- und Verhinderungs- sowie Tages- und Nachtpflege sollen zu einem jährlichen Entlastungsbudget zusammengefasst werden. Das baut Bürokratie ab und entlastet Angehörige. Ein solches Budget kann dann flexibel und bedarfsgerecht in Anspruch genommen werden. Gefordert wird aber auch, den Bedarf auf bestimmte Gruppen - wie geriatrische und traumatologische Patienten – abzustimmen. 

Zurück