Kultur im ländlichen Raum stärken

Erstellt am: 01.02.2019 – Geändert am: 01.02.2019

Copyright: CDU Deutschland/ Marcel Schlegelmilch

Kultur schafft Identität. Auch die 40 Millionen Menschen, die in Deutschland im ländlichen Raum leben sollen die Möglichkeit zur Teilhabe an Kultur haben. Daher haben Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag  verankert, die Kulturarbeit auch außerhalb der Metropolen zu stärken und die Lebensverhältnisse anzugleichen. Dazu hat die Große Koalition in dieser Woche einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der die kulturelle Infrastruktur und föderale Vielfalt unterstützen soll. Denn kulturelle Grundversorgung gehört zur regionalen Daseinsvorsorge.

Zwar liegt die Kulturhoheit laut Grundgesetz bei den Ländern, allerdings trägt der Bund eine Mitverantwortung bei der Sicherung der kulturellen Grundversorgung. Mit zahlreichen Programmen und dem höchsten Kulturetat aller Zeiten (1,7 Milliarden Euro) unterstützt der Bund schon heute die hiesige Kulturlandschaft, beispielsweise über die Kulturstiftung des Bundes, die jährlich mit 35 Millionen Euro gefördert wird. Ein weiteres Beispiel ist das Bundesprogramm „Kultur macht stark“, welches die Bildung von Kindern und Jugendlichen gerade auch im ländlichen Raum stärkt.

Erfolgreiche Programme, wie etwa das Denkmalschutzprogramm, das Orgelsanierungsprogramm oder die Programme der Kulturstiftung des Bundes will die Große Koalition fortsetzen und ausbauen, aber auch neue Wege gehen. In diesem Jahr startet das Zukunftsprogramm Kino, mit dem das Kino als Kultur- und Begegnungsort erhalten bleiben soll. Zudem sollen Bibliotheken und soziokulturelle Zentren stärker als bisher unterstützt werden.

Welche Bedeutung die Kulturpolitik in Deutschland hat, wird auch an der vor kurzem gegründeten Kulturministerkonferenz deutlich. Auch in Zukunft gilt es, eng auf allen staatlichen Ebenen zusammenzuarbeiten.

 

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