Klimaschutz und Wirtschaftswachstum vereinen

Erstellt am: 27.09.2019 – Geändert am: 27.09.2019

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Eines wurde auf dem Klimakongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in dieser Woche deutlich:

Klimaschutz stellt nicht nur eine große Herausforderung für Deutschland dar, sondern kann auch zu einer echten Wettbewerbschance für die hiesige Wirtschaft und Forschung werden. Diese Chance gilt es zu nutzen, um Wohlstand und Arbeitsplätze zu sichern. Die Union setzt dabei auf Technik und Innovationen, so der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus. Den Kongress selbst bezeichnete er als ein „politisches Statement“. Ökologie und Wirtschaftlichkeit seien miteinander vereinbar, das machte auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Ihrer Rede deutlich. Die Rahmenbedingungen hierfür hatte die Politik mit dem jüngst beschlossenen Klimapaket gesetzt. Doch weitere Maßnahmen müssten für die Unternehmen ergriffen werden, war sich der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Achim Dercks, sicher: So müsste die Akzeptanz in der Bevölkerung gesteigert, die Infrastruktur ausgebaut, Planungssicherheit gegeben und die finanzielle Belastung reduziert werden.

Sowohl der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Eckhard Weidner, als auch der Co-CEO der Viessmann-Werke, Maximilian Viessmann, unterstrichen die Bedeutung von Planungssicherheit. Hierbei sei Technologieoffenheit zentral. Auch deswegen, weil ein Innovationszyklus von der Grundlagenforschung bis hin zur Marktreife bis zu 20 Jahre dauern kann.

Zudem trügen Industrieländer gegenüber den Schwellen- und Entwicklungsländern eine besondere Verantwortung, erinnerte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie könnten mit ihren Innovationen dazu beitragen, dass auch weniger entwickelte Wirtschaftswachstum im Einklang mit Klimaschutz erleben.

Einig waren sich alle Experten darin, dass mit der Klimawende die Wirtschaft angekurbelt werden kann und die Umwelttechnik „made in Germany“ zum Exportschlager im Ausland werden kann. Damit dies gelingt, ist nicht nur die Politik mit günstigen Rahmenbedingungen gefragt, sondern auch die Bürger, Forschung und Wirtschaft. Alle müssen hier an einem Strang ziehen. Dann, so Brinkhaus, könne Klimaschutz auch Spaß machen.

Nach dem Fraktionskongress hatten die Gäste die Möglichkeit, sich im Rahmen eines „klimatechnologischen Get-Togethers“ mit diversen Ausstellern auszutauschen und die neuesten Innovationen zur Vermeidung von CO2 zu entdecken.

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