Junge Wissenschaft trifft Politik

Erstellt am: 29.11.2019 – Geändert am: 29.11.2019

Copyright: Büro Dr. Joachim Pfeiffer MdB

18 Wissenschaftler der Universität Stuttgart hatten sich für eine zweitägige Exkursion zur deutschen Energiepolitik in Berlin eingefunden. Dazu eingeladen hatte sie der energiepolitische Sprecher der Union, Joachim Pfeiffer. Mit Politikern, Fachreferenten und Interessensvertretern aus der Energiebranche diskutierten sie über den richtigen Weg der Energiewende.

Um einen Einblick in die praktische Umsetzung der Energiewende zu erhalten, hatten sich die Studenten, Doktoranden und Professoren der Energiewissenschaft auch auf dem 5,5 Hektar großen EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg umgesehen. Der Campus versteht sich als Symbol der Energiewende in Deutschland und ist Standort für Unternehmen aus den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität.

Schnell stellten die Teilnehmer fest, dass die Aufgabe, die Energieversorgung umzubauen, riesig, der Erfolg ungewiss und die Zeit begrenzt ist. Das bestätigte auch Jürgen Teichmann, Referent der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden, bei seinem Vortrag zum Kohleausstieg. Michael Kuxenko, Wirtschafts- und Energiereferent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, informierte die interessierten Wissenschaftler über die teils langwierigen politischen Prozesse, die eine Gesetzesinitiative bis zu ihrer Verabschiedung im Bundestag durchlaufen muss.  Welche Aufgaben Verbände und Unternehmen in diesem Prozess haben, wurde vom Leiter Communications and Public Affairs der RWE Group, Manuel Hagel, ausführlich dargelegt.

Zum Abschluss der zweitägigen Exkursion durften die Energiewissenschaftler der Zukunft eine Plenarsitzung live im Reichstag verfolgen und konnten sich im Anschluss mit Joachim Pfeiffer zum aktuellen Energiekonzept und Klimaschutzpaket 2030 der Bundesregierung austauschen.

Eine rundherum gelungene Reise, die neue Einblicke in die Welt der deutschen Energiepolitik eröffnete und die Dringlichkeit zum Handeln aufzeigte.

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