#jopfsHighlight aus dem Rems-Murr-Kreis: Mehr als 300 "Maultäschle" für Sozialstationen

Erstellt am: 10.04.2020 – Geändert am: 10.04.2020

Vor einigen Tagen hatten die Eheleute Kauffmann aus Weinstadt erfahren, dass es bei der örtlichen Sozialstation an Mundschutz für Patientenbesuche mangelt. Gemeinsam mit einer Bekannten, die als Krankenschwester tätig ist, haben sie sich spontan zum Handeln entschieden. Schnell hatten sie Leintücher, Gummibänder und Aludraht besorgt. Sie konnten auch noch eine weitere Bekannte für das anschließende Nähen gewinnen. Alles mit dem Ziel, Schwestern und Pfleger zu ermöglichen, wieder zu ihren Patienten gehen zu können. Dafür brauchte es knapp 80 bis 100 einfache, nicht medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken oder einfach auf schwäbisch "Maultäschle".

Pro Stunde schafften die drei knapp zehn Masken. Und nach den ersten paar Dutzend ging das Ganze noch einfacher von der Hand. Fred Kauffmann hat nun mitgeteilt, dass sie nicht nur die 100 Stück produziert haben. Mittlerweile nähen sie auch für eine weitere Sozialstation in Esslingen. Insgesamt produzierten sie bereits über 300 der "Maultäschle". Der Esstisch ist kurzerhand zum Nähstudio umfunktioniert. Und auch jetzt wird noch weiter genäht!

Joachim Pfeiffer freut sich über diese Botschaft aus Weinstadt: "Dies ist ein Paradebeispiel für soziales und gesellschaftliches Engagement. Jeder kann in dieser Ausnahmesituation etwas beitragen. Den Eheleuten Kauffmann und auch der fleißigen Näherin danke ich ganz herzlich für Ihren Einsatz!"


Sind Sie auch gerade gesellschaftlich oder sozial engagiert oder kennen Sie jemanden? Dann freut sich Joachim Pfeiffer über Ihre Nachricht unter dem Stichwort "#jopfsHighlight der Woche" an joachim.pfeiffer@bundestag.de.

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