Joachim Pfeiffer sieht Bankenfusion kritisch – Der Staat muss sich raushalten

Erstellt am: 22.03.2019 – Geändert am: 22.03.2019

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Deutsche Bank und Commerzbank denken über eine Fusion nach. Damit soll die Profitabilität der beiden Finanzinstitutionen gesteigert werden. Joachim Pfeiffer sieht die Fusions-Pläne kritisch und warnt vor staatlicher Einmischung. „Die Fusion ist grundsätzlich Sache der Unternehmen. Von staatlichen Eingriffen halte ich daher rein gar nichts. Im Gegenteil, die Bundesbeteiligung an der Coba-Aktie war uns ist temporär und sollte baldmöglichst zurückgeführt werden“, erklärt der CDU-Wirtschaftspolitiker Pfeiffer. Seit der Finanzkrise ist der Bund an der Commerzbank beteiligt und hält einen Anteil von 15 Prozent der Coba-Aktie.

Mit den Sparkassen, Landesbanken und der KfW gibt es laut Pfeiffer schon genügend staatliche Player auf dem Markt. „Das oberste Ziel muss sein, privatwirtschaftliche Lösungen zu finden.“

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