Joachim Pfeiffer: Diskussion um Leitkultur richtiges Signal!

Erstellt am: 05.05.2017 – Geändert am: 11.09.2017

Vergangenen Sonntag hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière in der Bild am Sonntag seinen Zehn-Punkte-Katalog für eine deutsche Leitkultur vorgestellt. Diese Leitkultur richte sich zuerst und zunächst an alle Menschen, die in Deutschland leben und zu Deutschland gehören. Dabei stellt de Maizière klar: "Nicht jeder, der sich für eine gewisse Zeit in unserem Land aufhält, wird Teil unseres Landes." Hierfür wurde der CDU-Politiker von der Opposition angegriffen und kritisiert. Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Dr. Joachim Pfeiffer hält dagegen und spricht sich für eine Fortsetzung der Debatte aus: „Deutschland benötigt klare Spielregeln bei der Integration und Zuwanderung. Eine Leitkultur geht über das Grundgesetz hinaus und deshalb hat der Bundesinnenminister recht: Erfolgs- und Leistungsdenken, aufgeklärter Patriotismus, christliche Werte und Geschichtsbewusstsein sind das Fundament einer starken Gesellschaft.“ Dabei ist Pfeiffer wichtig, dass eine offene und sachliche Diskussion über eine mögliche Leitkultur für Deutschland geführt wird: „Auch bisherige Fehlentwicklungen, wie eine gescheiterte Integration dürfen nicht unbenannt bleiben.“ Aus Pfeiffers Sicht zeigt die Kritik an dem Vorschlag des Bundeinnenministers, dass die sog. ‚political correctness‘ einen ehrlichen Dialog über Werte und Regeln verhindert.

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