Joachim Pfeiffer beim 6. Deep Dive Dialog – „Flüssiggas kann einen erheblichen Beitrag zur Diversifizierung der Energiequellen leisten“

Erstellt am: 12.04.2019 – Geändert am: 12.04.2019

Beim 6. Deep Dive Dialog kamen am Montag Energieexperten aus Politik und Wirtschaft in Berlin zusammen, um über die Situation und Zukunft von Flüssiggas (LNG) in Deutschland zu sprechen.

Wie steht es um die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit von Flüssiggasterminals in Deutschland? Wie ist es um die Infrastruktur bestellt und welche Perspektiven haben die deutschen Terminalprojekte? Diesen Fragen widmete sich das Expertengespräch in einer gemeinsamen Diskussionsrunde vergangenen Montag.

Joachim Pfeiffer hob dabei hervor, dass, um eine saubere, sichere und bezahlbare Energieversorgung sowie eine hohe Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit hierzulande zu gewährleisten, es notwendig sei, verschiedene Versorgungswege und –quellen zu nutzen. Flüssiggas, darin waren sich alle einig, komme bei der Diversifizierung der Gasversorgung eine bedeutsame Rolle zu. Ob als emissionsarmer Treibstoff für Verkehr und Industrie oder als Versorgungssicherheit im Gasnetz. Daher ist der marktwirtschaftliche Ausbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland ein wichtiges Anliegen auch der unionsgeführten Bundesregierung, resümierte Joachim Pfeiffer.

Bisher importiert Deutschland das meiste Gas durch Pipelines aus dem Ausland. Das soll sich ändern. Im Februar 2019 hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier angekündigt, die internationale Zusammenarbeit bei der Energieversorgung ausbauen zu wollen, denkbar wäre auch die Schaffung von zwei LNG-Terminals. Damit wäre Deutschland in der Lage, Flüssig-Erdgas, welches derzeit mit dem Schiff beispielsweise aus Amerika oder Katar importiert wird, in den deutschen Häfen zu speichern und bei Bedarf weiter zu transportieren.

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