Joachim Pfeiffer auf Dienstreise in der größten Volkswirtschaft Afrikas

Erstellt am: 13.09.2019 – Geändert am: 13.09.2019

Auf Einladung des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer Stiftung in Nigeria reiste Joachim Pfeiffer gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Andreas Lämmel MdB vergangene Woche nach Nigeria.

Ziel der Reise war es, sich einen Eindruck der wirtschaftlichen Lage vor Ort zu machen und die Zusammenarbeit beider Länder zu stärken.

Los ging es in Port Harcourt, der Hauptstadt des Bundesstaates Rivers. Dort trafen die Parlamentarier u.a. Nyesome Wike, Gouverneur des Rivers State, sowie Vertreter der Shell Petroleum Development Company und des State House of Assembly. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Herausforderungen rund um das Thema Öl-Erkundung und die Entwicklung des Niger-Delta.

Nach zwei mit Terminen vollgepackten Tagen reiste die deutsche Delegation weiter nach Lagos, die Stadt, die in den letzten Jahren von Tech-Start-ups erobert wurde. Wer es als Unternehmer versuchen möchte, ist in der größten Stadt Afrikas gut aufgehoben. Weltweit agierende Unternehmen eröffnen dort ihre Büros, wie PricewaterhouseCoopers (PwC). Das Unternehmen hat dort vor kurzem ein Experience Center und Co-Creation Hub aufgemacht mit dem Ziel, digitale Lösungen zu entwickeln, zu tüfteln und in einer Art Co-Working Space Kontakt mit anderen jungen Unternehmen aufzubauen. Andreas Lämmel und Joachim Pfeiffer konnten sich das Experience Center vor Ort anschauen und waren von der Idee und den ehrgeizigen jungen Unternehmern begeistert.

Vertreter deutscher Unternehmen und Organisationen in Nigeria, wie die Deutsche Außenhandelskammer informierten die beiden Wirtschaftspolitiker über die deutsch-nigerianischen Geschäftsbeziehungen. Vertreter der GIZ berichteten wiederum über das Engagement deutscher Entwicklungshilfe. Allein an der Verschiedenartigkeit der Gesprächspartner wird deutlich, welch interessantes Spannungsfeld zwischen Arm und Reich, Tradition und Moderne anzutreffen ist und welche Chancen und Herausforderungen diese Unterschiede mit sich bringen.

Für Joachim Pfeiffer war die viertägige Reise nach Nigeria sehr lehrreich. Voll mit neuen Eindrücken erklärt er: „Nigeria ist mit seinen 190 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas und der zweitwichtigste Handelspartner Deutschlands in Subsahara-Afrika. Momentan konzentriert sich die deutsch-nigerianische Entwicklungszusammenarbeit hauptsächlich auf nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Erneuerbare Energien/Energieeffizienz. Vor Ort werden immer mehr die Früchte dieser Arbeit sichtbar. Das ist klasse! Deswegen halte ich es für sinnvoll, diese Kooperationen im Interesse beider Länder weiter auszubauen und zu stärken.“

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