Innovation im Mittelstand schafft Umsatz

Erstellt am: 26.05.2017 – Geändert am: 11.09.2017

Die Bundesförderung für Innovationen im Mittelstand schlägt an. Laut einer offiziellen Studie gab es 2016 dadurch über 250.000 Euro projektinduzierten Umsatz, für 2018 sollen es sogar eine halbe Million Euro werden. Was das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) für Forschungs- und Entwicklungsprojekte konkret  bewirkt, zeigt ein Beispiel aus Baden-Württemberg: Die Firma Werner Gießler GmbH Präzisionsdrehteile aus Elzach stellt unter anderem hochpräzise Drehteile für bei der Firma Bosch produzierte Teile für Dieselmotoren her. Mit einer neuen Messzelle werden anfallende Messdaten in Echtzeit ausgewertet und mithilfe einer Prozessregelungsschleife genutzt. Das neue System spart dem Unternehmen jährlich 200.000 Euro ein, die bisher für die manuelle Prüfung ausgegeben wurden. Das erfolgreiche Teamwork der Partner aus Industrie und Wissenschaft ist ein gelungenes Beispiel für Forschungstransfer.
Rund vier von fünf durch das ZIM initiierte Innovationsnetzwerke lebten auch zwei Jahre nach Förderende weiter fort. Die Zusammenarbeit im Netzwerk schafft insbesondere für kleine Unternehmen Wettbewerbsvorteile. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft wird sowohl die Wissensbildung als auch der Wissens- und Technologietransfer gestärkt. Auch Studien des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft bestätigen eine positive Wirkung des ZIM auf Innovationsimpulse, Umsatzgenerierung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. 
 

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