500 Millionen Euro für Raumlufttechnische Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten zur Eindämmung des Corona-Virus

Erstellt am: 26.10.2020 – Geändert am: 26.10.2020

Quelle: Canva

Ab dem 20. Oktober 2020 kann die Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden. 

Joachim Pfeiffer begrüßt die Maßnahme und erklärt: 

„Das Coronavirus und die Folgen der Pandemie werden unseren Alltag auf lange Sicht bestimmen. Um einen unkontrollierten Anstieg der Infektionszahlen zu vermeiden, ist jeder Einzelne gefordert. Die Hygieneregeln mit Abstand, Händewaschen und Alltagsmaske sind dafür einzuhalten. Ergänzend dazu ist es wichtig, gerade mit Blick auf Herbst und Winter, die Gebäude so auszustatten, dass es dort möglichst nicht zu Infektionen kommt. Mit der Bundesförderung werden Kommunen und Länder nun dabei unterstützt, entsprechende Klima- und Belüftungsanlagen zu installieren. Dies trägt zu mehr Infektionsschutz in öffentlichen Gebäuden bei und erhöht die Sicherheit sowohl für die Beschäftigten als auch die Bürgerinnen und Bürger, die sich in den Gebäuden aufhalten.“

Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) versorgen Räume mit Frisch- und Umluft und können somit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus leisten. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören nicht nur der Erwerb und Einbau von Filtertechnik mit Virenschutzfunktion, sondern auch umfangreiche Umbaumaßnahmen. So ist beispielsweise die Umrüstung einer Umluftanlage zu einer Zuluftanlage förderfähig. Auch die Ergänzung von Messtechnik zur verbesserten Steuerung der Anlage wird gefördert.

Gewährt werden finanzielle Zuschüsse für die entsprechende Um- und Aufrüstung von stationären RLT-Anlagen. Der Zuschuss beträgt 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro pro Anlage. Der Bund stellt für die Förderung insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unter anderem Kommunen, Länder, Hochschulen sowie öffentliche Unternehmen. Förderanträge können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.

Die Richtlinie finden Sie hier.

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