Rekord! 45 Millionen Menschen in Lohn und Brot

Erstellt am: 02.11.2018 – Geändert am: 02.11.2018

Copyright: CDU Deutschland/Markus Schwarze

Ein Rekord jagt den nächsten: Auch im Oktober verkündete die Bundesarbeitsagentur Rekordzahlen für den deutschen Arbeitsmarkt. 45 Millionen Menschen sind hierzulande in Lohn und Brot. Nur noch 2,202 Millionen Menschen sind arbeitslos, das ist der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung. Damit fiel die Arbeitslosenquote erstmals seit 1991 mit 4,9 Prozent unter die Fünf-Prozent-Marke. Der Wirtschaftspolitiker Joachim Pfeiffer sagt dazu: „Diese Arbeitsmarktlage kann sich mehr als sehen lassen. Besonders positiv zu bewerten ist, dass auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen stark um 93.000 auf 775.800 sank“.

Auch für nächstes Jahr geht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung davon aus, dass die Arbeitslosenzahl im Durchschnitt bei 2,23 Millionen Arbeitslosen liegen wird. Der Arbeitsmarkt scheint wie leer gefegt, auch dank der guten wirtschaftlichen Lage. Doch das bedeutet auch, dass Fachkräfte händeringend gesucht werden. Laut Institut der deutschen Wirtschaft hat die Lücke zwischen Arbeitskräftenachfrage und -angebot in naturwissenschaftlich-technischen MINT-Berufen im September mit 338 200 Personen ein Allzeithoch erreicht. Dazu erklärt Joachim Pfeiffer: „Die Zeit drängt. Personalmangel könnte zu einem bedeutenden Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft werden. Deshalb ist es gut, dass das Kabinett Anfang Oktober die ‚Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten‘ beschlossen hat. Hier brauchen wir zügig einen Entwurf. Darüber hinaus müssen Konzepte für lebenslanges Lernen erarbeitet werden. Auch gilt es, die duale Ausbildung zu stärken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.“

Die Fachkräftestrategie der Bundesregierung baut auf drei Säulen auf, nämlich dem inländischen Potenzial, Einwanderern aus der EU sowie Migranten aus Drittstaaten.

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