30 Millionen Euro für neue Ehrenamts-Stiftung

Erstellt am: 31.01.2020 – Geändert am: 31.01.2020

Copyright: CDU | Markus Schwarze

In Deutschland engagieren sich über 30 Millionen Menschen ehrenamtlich. Sie sorgen dafür, dass das Leben hier lebenswert ist. Gerade auch in strukturschwachen und ländlichen Gebieten soll gesellschaftlichen Engagement möglich sein. Daher hat die Bundesregierung bereits letztes Jahr die „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ ins Leben gerufen. Diese Woche hat der Bundestag nun die gesetzlichen Grundlagen gelegt.

Bereits jetzt fördert die Bundesregierung ehrenamtliches Engagement mit einer Fülle von Maßnahmen, Programmen und Initiativen, darunter:

  • Freiwilligendienste wie der Bundesfreiwilligendienst oder das Freiwillige Soziale und das Freiwillige Ökologische Jahr. Hier schuf die Bundesregierung erst kürzlich die Möglichkeit für Jüngere, einen Freiwilligendienst auch in Teilzeit zu absolvieren. Vorher gab es diese Option nur für Freiwillige, die mindestens 27 Jahre alt sind.
  • Das Bundesprogramm "Demokratie leben": 115 Millionen Euro stellt die Bundesregierung jährlich dafür bereit. Gefördert werden Projekte, die sich für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander einsetzen. Sie werden zu einem großen Teil von Freiwilligen getragen. Derzeit werden mehr als 600 Projekte unterstützt.
  • Das Bundesprogramm "Zusammenarbeit durch Teilhabe": Es zielt auf die Förderung von Projekten für demokratische Teilhabe speziell in ländlichen und strukturschwachen Regionen ab. Dafür stehen zwölf Millionen Euro bereit.
  • Mehrgenerationenhäuser: Mehr als 540 Häuser in ganz Deutschland unterstützt der Bund finanziell. Sie fördern den Dialog, stärken die Bürgerbeteiligung und damit den Zusammenhalt der Menschen vor Ort.
  • Wertschätzung und Würdigung des Engagements: Die Bundesregierung zeichnet mit verschiedenen Preisen wie dem Deutschen Engagementpreis herausragendes Engagement aus.

Zurück