200 Millionen Euro für mehr als 526 Unternehmen im Rems-Murr-Kreis durch die KfW-Corona-Hilfe

Erstellt am: 13.11.2020 – Geändert am: 13.11.2020

Quelle: Gemeinde Remshalden

Bis zum Ende des dritten Quartals haben über 90.000 Unternehmen deutschlandweit einen Antrag auf eine KfW-Corona-Hilfe gestellt. Seit dem Start am 23. März 2020 wurden Zusagen in Höhe von 45,4 Milliarden Euro gemacht. Vor allem der deutsche Mittelstand profitiert davon. Das zeigt sich auch im Rems-Murr-Kreis. Fast drei Viertel der Hilfen wurden von kleinen und mittelständischen Unternehmen beantragt und durch die KfW-Bank zugesagt.

Bis Ende September bewilligte die KfW ein Gesamtvolumen von 200.354.550 Euro für mehr als 526 Kreditanträge von Unternehmen aus dem Rems-Murr-Kreis. Damit steigt die Anzahl der zugesagten Kredite zum Ende des dritten Quartals um 137 an. Das Volumen erhöhte sich noch einmal um knapp 50 Millionen im Vergleich zum vorangegangenen Quartal im gesamten Rems-Murr-Kreis.

Den überwiegenden Teil der Anträge stellen weiterhin kleine und mittelständische Unternehmen, die schon länger als fünf Jahre am Markt sind. “Die Zwischenbilanz bis Ende September zeigt: Insbesondere der Mittelstand und die für die Vielfalt so wichtigen kleinen Unternehmen erhielten durch die KfW-Corona-Hilfe gezielt Unterstützung. Dabei hat sich das Zusagevolumen auf 96 Millionen Euro erhöht”, erklärt der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer. 

Auch der KfW-Schnellkredit wird weiterhin genutzt. Dieser startete im April und wurde extra für Mittelständler optimiert, die keinen Anspruch auf eine andere KfW-Corona-Hilfe hatten: “Mittlerweile wurden mehr als 27 Millionen Euro für 78 Unternehmen zugesagt. Das unterstreicht die Wichtigkeit der 100-prozentigen Absicherung des KfW-Schnellkredits durch den Bund. Nur so wird die unternehmerische Vielfalt in Deutschland erhalten”, erklärt Pfeiffer weiter.

Außerdem erhielten 26 Unternehmen eine Zusage für den KfW-Unternehmerkredit in Höhe von von 72.750.000 Euro. Dies ist der größte Zuwachs beim Volumen der KfW-Liquiditätshilfen. Ebenso wurden 33 Anträge für den ERP-Gründerkredit und den ERP-Gründerkredit für kleine und mittlere Unternehmen mit einem Volumen von 4.019.000 Euro bewilligt.

Hierzu erklärt der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer weiter:

„Die KfW-Corona-Hilfe ist ein wichtiger Eckpfeiler beim Kampf gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Sie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der deutschen Unternehmensvielfalt und unterstützt insbesondere das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: den Mittelstand. 

Die Wichtigkeit wird durch die aktuellen Zahlen noch einmal unterstrichen. Zahlreiche mittelständische Unternehmen und wichtige Arbeitgeber erhielten in dieser schwierigen Zeit die notwendige Unterstützung. Die Politik baut ihnen damit eine Brücke, um die Krise kurz- und mittelfristig zu meistern. Am Ende des Tages entscheidet jedoch wie eh und je das tragfähige Geschäftsmodell über den langfristigen Erfolg.”

Der Zugang zur KfW-Corona-Hilfe erfolgt über durchleitende Banken und Sparkassen oder über ein Bankenkonsortium, an dem sich die KfW beteiligt. Um den Banken die Kreditzusage zu erleichtern, übernimmt die KfW 80 bis 100 % des Kreditrisikos der durchleitenden Banken und hat hierfür eine Garantie des Bundes erhalten. Diese im Vorfeld von den zwischengeschalteten Banken geprüften Anträge werden von der KfW ohne eigene weitere Risikoprüfung sofort zugesagt. Damit haben zum weit überwiegenden Teil kleine und mittlere Unternehmen innerhalb kürzester Zeit von der KfW-Corona-Hilfe profitiert. 

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen der KfW-Corona-Hilfe erhalten Sie hier.

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