100 Tage KfW-Corona-Hilfe – Zehntausende Unternehmen profitieren

Erstellt am: 03.07.2020 – Geändert am: 02.07.2020

Copyright: KfW-Bildarchiv Rüdiger Nehmzow

Ein Volumen von 50 Milliarden Euro, 70.000 Kreditanträge und eine Bearbeitungsquote von 99 Prozent. Nach 100 Tagen zeigt sich: Das Corona-Soforthilfeprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Unternehmen erfüllt seinen Zweck und ist eine Erfolgsgeschichte.

Seit Beginn der Förderprogramme am 23. März 2020 haben zehntausende Unternehmen auf die Kredithilfen des Bundes im Kampf gegen die Corona-Pandemie zurückgegriffen. "Die Politik der vergangenen Monate hat sich vorerst bewährt. Der Schutzschild funktioniert und die Hilfen kommen dort an, wo sie gebraucht werden: Nämlich vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen“, so der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer.

33,5 Milliarden Euro zugesagt

Bis Ende Juni sind bei der staatlichen Förderbank KfW etwa 70.000 Kreditanträge in einem Gesamtvolumen von rund 50 Milliarden Euro eingegangen. 99 Prozent der eingegangenen Anträge sind bereits final entschieden. 96 Prozent der Antragsteller erhielten Zusagen im Volumen von mehr als 33 Milliarden Euro. Lediglich großvolumige Kreditanträge befinden sich noch in der Prüfung.

Von den Anträgen haben 98,5 Prozent ein Volumen von maximal drei Millionen Euro - insgesamt 19,5 Milliarden Euro. Damit haben zum überwiegenden Teil kleine und mittlere Unternehmen von der KfW-Corona-Hilfe profitiert. 26 Milliarden Euro entfallen auf rund 350 Antragssteller mit einem Kreditvolumen von mehr als zehn Millionen Euro.

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