100 Jahre Frauenwahlrecht – Meilenstein der Demokratie

Erstellt am: 18.01.2019 – Geändert am: 18.01.2019

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Am 19. Januar 1919 durften Frauen zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Ein Meilenstein der Demokratie, der Frauen ermöglichte, gleichberechtigt an Staat und Gesellschaft mitzuwirken. An die Einführung dieses Frauenwahlrechts vor 100 Jahren haben wir in dieser Woche mit einer Feierstunde im Deutschen Bundestag erinnert. Seitdem ist in unserem Land viel passiert. Mittlerweile führen hochqualifizierte Frauen Unternehmen, prägen politische Debatten, erfinden neue Produkte, oder beeinflussen die Welt der Wissenschaft. Zwei der drei regierenden Parteien Deutschlands werden derzeit von Frauen angeführt, auch das Bundeskabinett ist selbstbewusst weiblich.

Und doch liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Nach wie vor werden die meisten Führungspositionen von Männern besetzt, im Deutschen Bundestag ist der Frauenanteil mit 31 Prozent so gering wie seit 2002 nicht mehr und nach wie vor lassen sich statistisch nachweisbare Lohnunterschiede feststellen, wenngleich letzteres strukturelle Gründe hat. Hier gilt es anzusetzen und in allen gesellschaftlichen Bereichen Parität herzustellen, indem wir etwa die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, Kinderbetreuung ausbauen, flexiblere Arbeitszeitmodelle in den Betrieben schaffen aber auch, indem wir Mädchen fördern und ermutigen, sich in den Bereich der Technik und Naturwissenschaft hineinzuwagen statt lediglich in soziale Berufe. Seit 2005 hat die unionsgeführte Bundesregierung schon einiges auf diesem Weg erreicht: von der Garantie des Kitaplatzes über das Recht auf einen Krippenplatz bis zum Elterngeld und der Elternzeit, auch für Väter. Die Berufstätigkeit von Frauen ist von 59,5 Prozent im Jahr 2005 auf heute 71,5 Prozent gestiegen.

Joachim Pfeiffer ist der Meinung, dass es gerade für ihn als Unionspolitiker zum guten Wirtschaften gehört, Frauen zu fördern. „Ich sage nicht, dass sie bessere Politik machen, aber ich sage, dass dort, wo Männer und Frauen gemeinsam arbeiten, nicht nur eine bessere Diskussionskultur herrscht, sondern auch eine gerechtere Politik für Menschen gemacht wird, weil gleichberechtigt auch ihre Belange und Sichtweisen abgebildet werden.“

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