1. Platz für Fellbach

Erstellt am: 13.12.2019 – Geändert am: 13.12.2019

Fellbach hat beim landesweiten Wettbewerb „Meine. Deine. Eine Welt.“ den ersten Platz belegt und das bereits zum vierten Mal in Folge. Mit den Fellbacher Weltwochen haben die mehr als 50 Akteure in sechs Wochen gezeigt, wie das Engagement für eine nachhaltige Entwicklung praktisch vor Ort aussehen kann. Auch Joachim Pfeiffer freut sich über diese Auszeichnung und gratuliert den Fellbacher Bürgern: „Ich gratuliere Fellbach herzlich zu diesem Preis und freue mich, dass es in meinem Wahlkreis engagierte Bürger gibt, die sich mit kreativen Ideen und großem Eifer gemeinsam für eine weltweit nachhaltige Entwicklung einsetzen und globale Verantwortung. Der Einsatz hat sich gelohnt!“

Die kontinuierliche Arbeit des Eine-Welt-Netzwerks in Fellbach hat schon konkrete Veränderungen angestoßen. So hat die Stadt die Musterresolution „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ unterzeichnet, die ansässigen Kirchengemeinden haben sich im Rahmen der Remstalgartenschau zu den Prinzipien der fairen Kirchengemeinde bekannt. Ohne die Fellbacher Weltwochen wäre das sicherlich nicht möglich gewesen, so die Jury. 

Angetreten waren insgesamt 32 Kommunen, 26 Städte und sechs Gemeinden aus Baden-Württemberg. Sie alle hatten sich mit ihrem nachhaltigen Engagement und ihren entwicklungspolitischen Aktivitäten beworben Mit ihren Aktionen und Veranstaltungen während der landesweiten Eine-Welt-Tage im September und Oktober haben sie in ihren Kommunen viele Menschen angesprochen und das bestehende Netzwerk der Engagierten erweitert. Die feierliche Preisverleihung am 11. Dezember 2019 im Neuen Schloss in Stuttgart bildete den Abschluss der achten landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. 2019 der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). Sie fand unter der Schirmherrschaft und im Beisein von Staatsministerin Theresa Schopper statt: „Meine. Deine. Eine Welt. ist eine großartige Initiative. Auf 400 Veranstaltungen haben die Städte, Gemeinden und Zivilgesellschaft globale Verantwortung übernommen und ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Klimagerechtigkeit und internationales Miteinander gesetzt.“ 

„Globale Verantwortung fängt vor unserer eigenen Haustür an. Kommunen und lokale Initiativen spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. Alle Engagierten der Eine-Welt-Tage sind ein Vorbild für andere. Denn sie zeigen, wie nachhaltiges Handeln ganz konkret aussehen kann.

Die Stiftung lädt alle zwei Jahre zu dem Projekt ein. Zum dritten Mal fand es in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) statt. 

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