Mit High-Speed zum schnellen Internet

Erstellt am: 06.07.2018 – Geändert am: 06.07.2018

Bis 2025 soll Deutschland flächendeckend mit Gigabit-Anschlüssen ausgestattet sein. Damit das gelingt, und insbesondere auch ländliche Regionen vom schnellen Internet profitieren, hat die Bundesregierung die Förderrichtlinien für den Breitbandausbau überarbeitet. So wird der Förder-Höchstbetrag für Kommunen und Landkreise von 15 auf 30 Millionen Euro verdoppelt. Außerdem sollen Anträge künftig nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Statt sie, wie bisher, über mehrere Monate zu sammeln, sollen Anträge auf Fördermittel künftig fortlaufend bearbeitet werden. Noch mehr Schnelligkeit in die Verfahren soll die Abschaffung der Bewertung der Anträge nach einem detaillierten Kriterienkatalog bringen, sprich das Fördergeld landet dann zügiger auf dem Tisch der Kommunen. Zudem können Kommunen, die bisher auf Kupferkabel gesetzt haben, ihre Projekte noch bis Ende dieses Jahres auf die schnellere Glasfaser-Technik umstellen.

Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete, Joachim Pfeiffer, freut sich über den Relaunch der Breitbandförderung und erklärt: „Weniger Bürokratie schafft mehr Effizienz und Schnelligkeit. Die Überarbeitung der Richtlinien zur Breitbandförderung ist daher ein wichtiger Meilenstein, um unsere Gigabit-Ziele, die wir im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben, zu erreichen. Das gilt insbesondere für den ländlichen Raum, wo der Anteil schneller Verbindungen nur bei 36 Prozent liegt, im Vergleich zu größeren Städten, wo zu 90 Prozent eine Versorgung mit Leistungen, die Geschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde und mehr leisten, sichergestellt ist. Nun gilt es, die noch verbliebenen weißen Flecken unmittelbar an das Gigabitnetz anzuschließen. Ich ermutige daher die Bürgermeister in meinem Wahlkreis, die noch einen weißen Fleck in ihrer Kommune haben, zügig einen Antrag zu stellen“.

Die neuen Regeln treten ab 1. August in Kraft.

 

 

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