Große Hilfe für kleine Unternehmer

Erstellt am: 19.03.2020 – Geändert am: 20.03.2020

Quelle: Canva

Der Coronavirus hat die deutsche Wirtschaft in einen Ausnahmezustand versetzt: Lieferketten sind unterbrochen, Produktionsbänder stehen still, Geschäfte sind geschlossen. Viele Firmen, insbesondere auch die rund 500.000 kleine und mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg, fürchten nun um ihre Existenz.

Hilfen des Bundes für Unternehmen

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu kompensieren und wirtschaftliche Brüche zu vermeiden, hat der Deutsche Bundestag bereits am 13.03.2020 einen Gesetzentwurf zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld beschlossen, wie bereits berichtet. Die Bundesregierung hat zudem ein Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus, erlassen, welches fortlaufend weiterentwickelt werden soll.

In Vorbereitung ist gerade die schnelle und unbürokratische Einführung eines befristeten und bedingten Zuschusses für Selbständige und Kleinunternehmer. Ebenso ist die Gewährung von Kurzarbeitergeld für Solo-Selbstständige oder ein wirkungsgleiches Instrument in Arbeit, genauso wie die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes von 60 auf 90 Prozent.

Der Waiblingen Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer hat bereits unter anderem

folgende Punkte zur Umsetzung angeregt:

  1. Erstens muss geprüft werden, inwieweit die Gewährung von Kurzarbeitergeldauch für nicht organisierte Unternehmen unbürokratisch gehandhabt werden kann.
  2. Zweitens ist zu prüfen, BASEL IIIaußer Kraft zu setzen bzw. andere regulatorische Maßnahmen zu treffen, damit auch jetzt in der Krise Banken bestehende Kreditlinien aufrecht erhalten können.
  3. Verlängerung des Insolvenzgeldes von drei auf sechs Monate.

5 Milliarden Euro Soforthilfe für die baden-württembergische Wirtschaft

Nicht nur der Bund, auch das Land hat ein Notfall-Programm für Corona-geschädigte Unternehmen zugesagt.

In Baden-Württemberg wurde ein fünf Milliarden Euro schweres Durchhalte-Paket geschnürt. In Ergänzung der Programme des Bundes geht es dabei um einen branchenoffenen und unbürokratischen Nothilfefonds, der vor allem unsere Solo-Unternehmer sowie kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen soll. Ab Ende der kommenden Woche können Kleinstbetriebe, Selbstständige und kleine Unternehmen voraussichtlich Anträge auf Landeshilfe stellen.

Jetzt gilt es, keine Zeit zu verlieren!

 

Nützliche Links für Unternehmer

Informationen darüber, welche weiteren Hilfen zur Verfügung stehen und wie Sie als Unternehmer staatliche Unterstützung beantragen können, finden Sie auf folgenden Seiten:

Grundsätzliche Fragen zu Liquiditätsbeihilfen richten Sie bitte immer zuerst an Ihre Hausbank. Darüber hinaus hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet, die demnächst auf 24 Stunden ausgeweitet werden soll. Diese erreichen Sie unter der Nummer 030 18615 1515

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