Gerettet: Bauern und Bienen!

Erstellt am: 31.10.2019 – Geändert am: 31.10.2019

Copyright: CDU Baden-Württemberg

Das Eckpunktepapier, welches als Reaktion auf das von der Initiative ProBiene angestoßene Volksbegehren „Rettet die Biene“ entwickelt wurde, ist ein wichtiges Etappenziel. Einerseits wird damit die Artenvielfalt gestärkt. Andererseits erhalten wir die konventionelle und ökologische Landwirtschaft und machen sie zukunftssicher. Gerade beim Thema Pflanzenschutzmittel gab es Änderungsbedarf des Volksbegehrens. Ein generelles Pflanzenschutzmittelverbot hätte einem Großteil unserer baden-württembergischen Landwirtschaft den Dolchstoß versetzt. Hier gab es daher Anpassungen, beispielsweise, dass chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel um 40 bis 50 Prozent bis zum Jahr 2030 reduziert werden. Ziel ist es, eine gemeinsame Lösung mit allen Beteiligten zu finden. Lesen Sie hier das Eckpunktepapier mit den Vorschlägen zum Artenschutz.

Hintergrund:

In Baden-Württemberg läuft seit Ende September das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ für mehr Artenschutz. Dazu aufgerufen hatte die Initiative ProBiene. Die darin enthaltenen Forderungen stießen allerdings auf harte Kritik. Auch für den CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer gingen die Forderungen deutlich zu weit, insbesondere das geforderte Verbot von Pestiziden in Naturschutzgebieten. Das hätte dramatische Folgen für konventionelle und ökologische landwirtschaftliche Betriebe, auch im Wahlkreis Waiblingen.

Die baden-württembergische Landesregierung hat nun ihr eigenes Artenschutzkonzept ausgearbeitet. Dieses soll in den nächsten Monaten mittels eines Dialogprozesses ausgefeilt werden.

Ohnehin hatten sich an der Kampagne nach Angaben der Stuttgarter Zeitung bisher nur wenig beteiligt. Das Volksbegehren kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn etwa 770.000 Menschen unterschreiben.

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