Gemeinsam für ein starkes Europa

Erstellt am: 08.09.2017 – Geändert am: 08.09.2017

Dezentral regieren, aber bei wichtigen Angelegenheiten gemeinsame Sache machen. So lautete der Ratschlag des ehemaligen Bundeskanzler Österreichs Dr. Wolfgang Schüssel und dem Waiblinger Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer beim europapolitischen Abend. Im Hotel Restaurant Himmelreich in Schorndorf am vergangenen Dienstag lauschten 120 gespannte Gäste den Ausführungen der beiden Vollblut-Europäer.

 

Die Melodie der Europa-Hymne klang allen Anwesenden noch im Ohr, die am Beginn des Abends von der Pianistin Mahela Reichstatt gespielt wurde, als der ehemalige Bundeskanzler Österreichs Dr. Wolfgang Schüssel frei nach den Worten „Freude schöner Götterfunken“ daran erinnerte, sich über Europa zu freuen und nicht nur das Schlechte zu sehen. Wichtige Worte in der heutigen Zeit. Denn die Welt ist in Aufruhr und die globalen Probleme werden immer komplexer - angefangen beim Klimawandel bis hin zu Flüchtlingskrisen und blutigen Konflikten in vielen Teilen der Welt. Nationalstaaten seien mit diesen Entwicklungen und den damit einhergehenden Herausforderungen alleine überfordert. Nur eine enge Zusammenarbeit aller Länder in Europa könne Abhilfe schaffen und sinnvolle Lösungen hervorbringen. Natürlich, so der Wiener Politiker der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), muss deshalb nicht alles in Brüssel entschieden werden. Der Bräunungsgrad von Pommes habe dort beispielsweise nichts verloren. Aber die großen Dinge wie zum Beispiel die Sicherheitspolitik müssten in Europa zusammen entschieden werden. Nur dann kann auch gemeinsam gehandelt werden. Für eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik oder die längst überfällige Vollendung des europäischen Energiebinnenmarktes setze sich gerade auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Joachim Pfeiffer voller Kraft ein. Der österreichische Bundeskanzler a.D. erklärt, dass er Joachim Pfeiffer nun schon sehr lange kenne und um die wichtige europapolitische Stimme von ihm weiß.

Angesichts der zunehmenden Krisenherde sei es mindestens ebenso wichtig, das Gute an Europa und der EU nicht aus den Augen zu verlieren. Seit mehr als sechs Jahrzehnten sichert uns die Einheit Europas Freiheit und Sicherheit, Frieden und Wohlstand. Der Euro  ist neben dem freien Reisen ohne Grenzkontrollen das sicht- und greifbarste Zeichen des Zusammenwachsens in der EU.

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