Freihandelsabkommen JEFTA

Erstellt am: 07.07.2017 – Geändert am: 11.09.2017

EU und Japan einigen sich auf eines der weltweit größten Freihandelsabkommen

Rund vier Jahre dauerten die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen JEFTA zwischen der  EU und Japan. Pünktlich zum G20-Gipfel haben die beiden Partner nun eine Grundsatzeinigung erzielt. Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer begrüßt diese Einigung sehr und erklärt: „Gerade mit Blick auf den bevorstehen-den G20-Gipfel ist dies ein sehr positives Signal für die Vertiefung der weltweiten wirtschaftlichen und politischen Kooperation und gegen Protektionismus. Für Deutschland als wichtige Exportnation sind neue Abkommen, die einen freien und regelbasierten Austausch vom Waren und Dienstleitungen ermöglichen, von höchster Bedeutung. Davon hängen in hohem Maße Arbeitsplätze und Wohlstand in unserem Land ab. Denn klar muss sein, die Globalisierung erfordert multilaterale Lösungsansätze statt nationale Alleingänge.

Ziel für die EU und Deutschland muss es sein, eine weltweite Koalition der Willigen pro Freihandel mit allen Staaten zu schmieden, die an einem offenen und friedlichen Austausch interessiert sind. Nun gilt es, die Details des Abkommens mit Japan zügig zu Ende zu verhandeln, damit das Abkommen sehr zeitnah unterzeichnet werden kann.“ Ziel des europäisch-japanischen Freihandelsabkommen ist es, die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen diesen wichtigen Handelsblöcken, aber auch die generelle Rolle der EU in Asien zu stärken. Gleichzeitig unterstützt die Bundesregierung das Ziel der EU, mit modernen und ambitionierten Freihandelsabkommen die globale Handelspolitik mitzugestalten und hohe Standards zu setzen auch hinsichtlich des Umwelt- und Verbraucherschutzes. Japan ist mit 127 Millionen Einwohnern ein wichtiger Markt und bereits jetzt der zweitwichtigste Handelspartner in Asien für Deutschland und die EU. Das deutsche Handelsvolumen mit Japan belief sich 2016 auf 40,2 Mrd. Euro, der Handelsaustausch der EU mit Japan auf 124,7 Milliarden Euro.

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