Facebook-Live mit Joachim Pfeiffer: "“Priorität ist es, die Unternehmen am Leben zu halten"

Erstellt am: 22.03.2020 – Geändert am: 24.03.2020

Digitale Diskussion zur Corona-Krise

Quelle: Facebook

In seinem ersten Facebook-Live unterhielt sich Joachim Pfeiffer MdB am Freitag, den 20. März 2020, mit der Göppinger Stadträtin, Sarah Schweizer, über die Bundeshilfen, um die mit der Corona-Krise verbundenen negativen Auswirkungen für Unternehmen und Selbstständige abzumildern.

“Priorität ist es jetzt, die Unternehmen am Leben zu halten und damit auch die Arbeitsplätze weitestgehend zu sichern”, fasste der Waiblinger Bundestagsabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, das geplante Hilfspaket für die Wirtschaft zusammen.

Zunächst skizzierte Pfeiffer noch einmal, welche Ziele mit dem erleichterten Zugang für Kurzarbeitergeld, den unbegrenzten Krediten durch die KfW sowie der Stundung von Steuerzahlungen verfolgt werden. Anschließend beantworteten die beiden CDU-Politiker die offenen Fragen der Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Dabei wagte Wirtschaftsexperte Pfeiffer einen Blick in die Zukunft und stellte einige Wirtschaftshilfen vor, die aus seiner Sicht dringend notwendig wären, um den betroffenen Unternehmern effektiv unter die Arme zu greifen. 

Bereits intensiv diskutiert wird eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes. Dieses soll kurzfristig von 60 auf 90 Prozent angehoben werden, um den teils gravierenden Umsatzrückgängen entgegen zu wirken.

Wie auch bereits die Länder prüft der Bund unbürokratische Hilfen für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer. Im Kabinett soll hierzu Anfang der nächsten Sitzungswoche des Deutschen Bundestages (voraussichtlich 23. März 2020) ein Vorschlag verabschiedet werden. Pfeiffer mahnte dabei an, dass sich Bund und Länder bei den geplanten Initiativen eng abstimmen müssten.

Weiterhin angedacht ist ein Wirtschaftsstabilisierungsfond, der auf den Erfahrungen aus der Finanzkrise 2008/2009 fußt. Damit sollen Unternehmen vor einer möglichen Insolvenz bewahrt werden. “Rückblickend hat der Finanzmarktstabilisierungsfond hervorragend funktioniert. Die Erfahrungen nutzen wir nun, um ein ähnliches Programm für die Realwirtschaft aufzusetzen”, so Pfeiffer.

Schauen Sie sich unter folgendem Link das ganze Gespräch von Joachim Pfeiffer und Sarah Schweizer an. 

Joachim Pfeiffer ist es ein Anliegen, in der aktuellen Krisensituation in engem Austausch mit den betroffenen Unternehmen zu bleiben und sie bestmöglich zu unterstützen. Daher findet das nächste Facebook-Live bereits am Freitag, 27. März 2020 statt. Nähere Details dazu erhalten Sie in den nächsten Tagen. Schalten Sie rein und diskutieren Sie mit!


Ihre Fragen an Joachim Pfeiffer MdB und Ihre Ideen zu den Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise senden Sie gerne im Vorfeld an joachim.pfeiffer@bundestag.de.

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