Europa muss mehr für seine Sicherheit tun – Deutsch-französische Rüstungskooperationen als wichtiges Signal

Erstellt am: 22.02.2019 – Geändert am: 22.02.2019

Copyright: Christiane Lange

Wir Europäer müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen, ist Joachim Pfeiffer überzeugt. In keinem anderen Politikfeld ist die europäische Integration so wenig vorangeschritten wie in der Verteidigung und das, obwohl zahlreiche Krisen vor unserer Haustüre schwelen: Kriege im Nahen Osten, ein aggressiver auftretendes Russland, Verlust der Briten durch Brexit, Aufstieg Chinas, zunehmender Rückzug unseres Bündnispartners USA, globaler Terrorismus etc. Um sich nicht in gefährliche Abhängigkeiten zu begeben, muss Europa enger zusammenarbeiten. Rüstungsexporte in der EU und mit NATO-Partnern müssen möglich sein. „Doch die Außen- und Sicherheitspolitik ist keine Quartals-Veranstaltung, sie braucht langfristige Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit! Deswegen brauchen wir auch keine strengeren, sondern bessere Rüstungsexportbedingungen“, so Pfeiffer. Seine Plenarrede zur Aktuellen Stunde zu einem „vermeintlich französisch-deutschen Abkommen zur Industriekooperation im Verteidigungsbereich und etwaigen Verabredungen über Rüstungsexporte“ können Sie hier anhören.

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