Ergebnisoffene Debatte zur Organspende

Erstellt am: 30.11.2018 – Geändert am: 30.11.2018

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In einer ergebnisoffenen Orientierungsdebatte diskutierten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages am Mittwoch die Problematik der seit Jahren viel zu niedrigen Organspenderzahlen in Deutschland.

Neben Maßnahmen, die Abläufe und Ausstattung in den Kliniken verbessern sollen – ein entsprechender Gesetzentwurf wurde erst Ende Oktober im Kabinett beschlossen – ging es dabei vor allem um die Frage, auf welche Weise die Menschen ihre Zustimmung oder Ablehnung der eigenen Spendebereitschaft ausdrücken sollen.

 Derzeit muss ein Organspender – oder seine Angehörigen – einer Spende aktiv zustimmen. Erst kürzlich hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeschlagen, eine sogenannte „doppelte Widerspruchslösung“ einzuführen, bei der jeder Mensch potenzieller Organspender sein solle, wenn er zu Lebzeiten nicht widerspreche oder die Angehörigen dies nach dem Tod ablehnen. Joachim Pfeiffer befürwortet diese Widerspruchslösung.

Über knapp drei Stunden entwickelte sich im Deutschen Bundestag eine intensive Debatte jenseits der starren Grenzen zwischen Koalitions- und Oppositionsfraktionen.

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