„Anreize vor Ordnungsrecht“

Erstellt am: 20.12.2019 – Geändert am: 20.12.2019

Quelle: BMWi

Ob eine Heizungsaustauschprämie, die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung oder die Senkung der Mehrwertsteuer auf Bahntickets – mit der Effizienzstrategie 2050 hat die Bundesregierung ein Paket mit wirksamen Maßnahmen geschnürt, um die Energieeffizienz in allen Sektoren zu steigern. Bei der Umsetzung gilt es sich an das Credo „Anreize vor Ordnungsrecht“ zu halten.

Die Steigerung der Energieeffizienz ist der Königsweg, um die Energie- und Klimaziele zu erreichen und eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten. Mit der vom Bundeskabinett am Mittwoch beschlossenen Klimaeffizienzstrategie 2050 nimmt die unionsgeführte Bundesregierung so viel Geld in die Hand wie noch nie und bringt ein umfangreiches Programm auf den Weg. Das zeigt, wie ernst es die Große  Koalition mit dem Klimaschutz meint und wie viel Potenziale für mehr Energieeffizienz es in allen Sektoren noch zu heben gilt.

Beispielsweise schafft die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung spürbare Anreize für mehr Energieeffizienz in selbstgenutzten Wohngebäuden. Die Heizungsaustauschprämie sorgt dafür, die CO2-Reduktion anzukurbeln. Auf Bahntickets wird die Mehrwertsteuer gesenkt, wodurch die Schiene attraktiver gemacht wird. Sowohl Verbraucher als auch Unternehmen sollen von diesen Effizienzmaßnahmen profitieren und ermutigt werden, Investitionsentscheidungen zur Stärkung der Energieeffizienz zu treffen.

Für alle Förderprogramme im Bereich Energieeffizienz stehen in den nächsten vier Jahren durchschnittlich 4,3 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung.

Damit soll die Effizienzstrategie 2050 der Bundesregierung dazu beitragen, Modernisierungs- und Innovationsprozesse voranzutreiben.

Weiterführende Informationen zur Energieeffizienzstrategie 2050 und den einzelnen Maßnahmen finden Sie hier.

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