Endlich bessere Löhne für Pflegekräfte!

Erstellt am: 25.10.2019 – Geändert am: 25.10.2019

Die Arbeitsbelastung ist hoch, der Lohn oft niedrig. So stellt sich aktuell die Situation im Pflegebereich in großen Teilen Deutschlands dar. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels auf der einen Seite und einer zunehmenden Zahl an Pflegefällen auf der anderen Seite, hat es sich die unionsgeführte Bundesregierung zur Aufgabe gemacht, mit dem Pflegelöhneverbesserungsgesetz die Grundlage für eine bessere Bezahlung zu schaffen. Das ist ein Meilenstein, um die wichtigen Pflegeberufe wieder attraktiver zu machen. In der Konzertierten Aktion Pflege haben wir mit allen Akteuren vereinbart, die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche für alle dort Beschäftigten zu verbessern.

Die Festsetzung von Mindestentgelten in der Pflegebranche kann jetzt auf zwei Wegen erreicht werden: Zum einen durch die Erstreckung eines Tarifvertrages auf die gesamte Pflegebranche. Zum anderen durch die Festsetzung von Mindestentgelten auf Grundlage eines Vorschlages der bereits bestehenden Pflegekommission.

Nun seien die Sozialpartner an der Reihe, aktiv zu werden, ist Peter Weiß, arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion überzeugt und erklärt: „Die Große Koalition hat mit dem Gesetz einen Rahmen geschaffen, der sozialpartnerschaftliche Lösungen ermöglicht, die für gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen sorgen. Jetzt sind die Sozialpartner gefordert, schnell zu handeln und die hierfür so wichtigen Vereinbarungen zu treffen.“

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