Eine Woche Praktikum im Bundestag bei #jopf

Erstellt am: 14.02.2020 – Geändert am: 14.02.2020

Copyright: Büro Dr. Joachim Pfeiffer, MdB

Diese Sitzungswoche absolvierte Lisa Reck aus Göppingen im Rahmen ihres Studiums ein einwöchiges Praktikum bei dem Waiblinger Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer. Über fünf Tage konnte Lisa Einblicke in die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages erhalten und hat Ihre Eindrücke in einem Praktikumsbericht zusammengefasst:

Mein Praktikum im Büro des Waiblinger Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer habe ich in einer Sitzungswoche des Deutschen Bundestages vom 10. bis zum 14. Februar absolviert. In dieser Zeit ist der Terminkalender der Abgeordneten besonders voll. Umso mehr durfte ich fünf ereignisreiche Tage in Berlin erwarten.

Nach eine kurze Begrüßung im Büro des Teams von Joachim Pfeiffer, musste ich meinen Hausausweis organisieren. Schon auf dem Weg zur Ausweisstelle hat mich die Größe des Bundestages beeindruckt. Allein das Jakob-Kaiser-Haus, wo die meisten Büros der Bundestagsabgeordneten untergebracht sind, hat eine Fläche von über 60 000 Quadratmetern. Ausgestattet mit dem Hausausweis, ging es für mich zunächst zu einer Führung durch den Bundestag. Hier wurden viele meiner Fragen bereits beantwortet: Was ist ein Ausschuss? Was bedeutet eigentlich Hammelsprung? Und wie viele Stunden arbeitet ein Abgeordneter eigentlich in der Woche?  So konnte ich mir einen ersten Überblick in die Arbeitsweise des Parlamentes verschaffen sowie mehr über die Architektur und die Kunst im Bundestag erfahren.

Mein zweiter Tag begann mit einer Sitzung der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie, deren Vorsitzender Joachim Pfeiffer ist. Dies bot mir einen besonders spannenden Einblick. Danach stand ein Crashkurs in Sachen Terminorganisation mit dem Team #jopf auf dem Programm. Bei ungefähr 100 Terminen in der Woche ist das gar nicht so einfach.

Am Mittwoch durfte ich den 52-Jährigen Politiker, Joachim Pfeiffer, zu einigen Terminen begleiten. Unter anderem war ich bei einem Gespräch mit dem neuseeländischen Botschafter in Deutschland Rupert Holborow dabei und war bei einer Podiumsdiskussion in die niederländische Botschaft zum Thema „Wasserstoffstrategie der Bundesregierung“ vor Ort.  Außerdem tagte am Mittwoch auch der Ausschuss für Wirtschaft und Energie. Hier beraten die Politiker parteiübergreifend wirtschafts- und energiepolitische Themen.

Der Donnerstag stand für mich ganz im Zeichen der politischen Debatte. So konnte ich einige Plenarreden auf der Besuchertribüne des Plenumssaals direkt mitverfolgen. Besonders hitzig wurde es bei der Aktuellen Stunde zum Thema „Auswirkungen der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen“.

Der heutige Freitag bedeutet nun schon das Ende meines spannenden einwöchigen Praktikums in der Bundeshauptstadt. Ich kann jedem nur ein solches Praktikum empfehlen. Ich persönlich konnte dadurch meinen eigenen Horizont erweitert und habe  ein besseres Verständnis über Politik und die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten erhalten. Vielen dann an Joachim Pfeiffer und sein Team für die wunderbare Zeit.

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