Eine europäisch abgestimmte Lösung für die Lufthansa-Gruppe

Erstellt am: 01.05.2020 – Geändert am: 01.05.2020

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Die Lufthansa hat aktuell ihren Passagierbetrieb zu 99 Prozent eingestellt. In dieser Woche hat die Bundesregierung darüber debattiert, wie die Hilfen zur Sicherung der deutschen Fluggesellschaft aussehen könnten.

Aus Sicht von Joachim Pfeiffer muss das Unternehmen die Möglichkeit zu strukturellen Anpassungen behalten. Nur so bleibe Lufthansa weltweit wettbewerbsfähig. Dafür sei ein Mix aus Krediten, einer direkten Kapitalbeteiligung sowie einer stillen Beteiligung denkbar. “Hier geht es nicht nur um Deutschland, sondern auch um die Schweiz, Österreich und Belgien. Deshalb erachte ich eine europäisch abgestimmte Lösung für notwendig und sinnvoll”, so der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 

Wie sich staatlicher Einfluss negativ auswirken kann, zeigt sich am Beispiel der italienischen Alitalia.  Dort hat der Staat Einfluss auf unternehmerische Fragen wie Destinationsauswahl, Unternehmensstruktur, personelle Entscheidungen und anderes mehr ausgeübt. Sie ist eine der schlechtest gemanagten Fluggesellschaften weltweit, macht seit über 15 Jahren hohe Verluste und ist damit praktisch unverkäuflich. Nun hat die italienische Regierung angekündigt, Alitalia komplett zu verstaatlichen.

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