Ein klares Ja zum Forschungszulagengesetz – Innovations-Boost für den Mittelstand

Erstellt am: 08.11.2019 – Geändert am: 08.11.2019

Quelle: Canva

Innovationsaktivitäten wirken sich positiv auf die Beschäftigung und die Exporte von Unternehmen aus. Dass die Bundestagsabgeordneten nun für die Einführung des sogenannten Forschungszulagengesetzes gestimmt haben, ist daher ein wichtiger Schritt. Mit dieser steuerlichen Forschungsförderung kann künftig gerade kleinen und mittelgroßen Unternehmen eine Forschungszulage gezahlt werden.

Als Wirtschaftspolitiker hatte sich Joachim Pfeiffer schon seit Jahren dafür eingesetzt, die steuerliche Forschungsförderung für kleine und mittelgroße Unternehmen einzuführen. Denn das stimuliere Investitionen in Forschung und Entwicklung und stärke den Unternehmensstandort Deutschland. „Bereits heutzutage gewähren die meisten Industrienationen ihren Unternehmen eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung, darunter die USA, Japan, Kanada, aber auch 20 von 28 der EU-Mitgliedsstaaten sowie China und Russland“, so Pfeiffer. „Es war daher höchste Zeit, dass die steuerliche Förderung, wie im Koalitionsvertrag vereinbar, auch endlich in Deutschland kommt.“

Geregelt wird die Forschungszulage in einem eigenständigen Gesetz als steuerlichem Nebengesetz zum Einkommensteuergesetz und zum Körperschaftsteuergesetz. Alle steuerpflichtigen Unternehmen können davon profitieren und das unabhängig von deren Größe, der jeweiligen Gewinnsituation und dem Unternehmenszweck. Um eine Förderung zu beantragen, müssen sich die Vorhaben um Grundlagenforschung, angewandte Forschung oder experimentelle Entwicklung handeln.

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